Ahmeti: Strenge Maßnahmen, insbesondere Ausgangssperren, sind unlogische Maßnahmen
Der ehemalige Bürgermeister von Pristina, Shpend Ahmeti, hat auf die Einführung neuer Maßnahmen gegen COVID-19 reagiert, während das Land weiterhin eine große Zahl neuer Coronavirus-Fälle verzeichnet.
In einem Post auf Facebook schreibt Ahmeti, dass die strengen Maßnahmen, insbesondere die Ausgangssperre, unlogische Maßnahmen seien, deren Wirksamkeit nicht nachgewiesen sei.
„3.000 neue Fälle, ein Opfer und ein geringer Prozentsatz an Krankenhauseinweisungen.“ Der Impfstoff wirkt, weil die Zahl der Krankenhauseinweisungen und Todesfälle prozentual sehr gering ist. „Überreaktionen in Bezug auf die körperliche Gesundheit schaden nicht, verursachen aber wirtschaftliche und psychische Kosten“, schreibt er.
Ansonsten gilt nach den neuen Maßnahmen die Ausgangssperre von 22:00 bis 05:00 Uhr morgens, während die Gastronomie bis 21:00 Uhr geöffnet bleibt.
Heute verzeichnete Kosovo 2.957 neue Fälle, gestern waren es 3.206.

