COVID-19, AAKs Dreshaj fordert die Regierung auf, zu handeln und keine Befehle zu erteilen
Der AAK-Abgeordnete Shemsedin Dreshaj sagte, dass die Regierung des Kosovo bei der Bewältigung der Situation mit dem COVID-19-Virus versage. Diese Reaktion von Dteshaj erfolgte im Anschluss an die Veröffentlichung des Berichts des Nationalen Instituts für öffentliche Gesundheit, in dem allein bei den heute durchgeführten Tests festgestellt wurde, dass fast 3 Bürger positiv auf die Omicron-Variante getestet wurden.
Dreshaj betonte, dass diese Zahlen alarmierend seien und forderte die Regierung auf, so schnell wie möglich einzugreifen, um die Situation zu verbessern. Ihm zufolge habe AAK die Regierung vor einigen Tagen in einer Pressekonferenz vor dieser Situation gewarnt.
Drešajs vollständige Reaktion:
Heute waren 11,863 der 2,943 Tests positiv und wir haben 12,396 aktive Fälle. Diese Situation und die besorgniserregenden Zahlen führen dazu, dass der Kosovo auf die Liste der Länder mit dem höchsten Risiko durch die neue Variante von Covid-19, Omicron, gesetzt wird und Deutschland den Kosovo in die Gruppe der Hochrisikoländer aufgenommen hat.
Meine Damen und Herren, diese Zahl ist alarmierend. Wir haben diesbezüglich bereits zuvor Alarm geschlagen und auf der letzten Pressekonferenz der Allianz für die Zukunft des Kosovo vor einer solchen Situation gewarnt. Obwohl wir als Experten auf diesem Gebiet der Regierung empfohlen haben, bei der Umsetzung von Präventivmaßnahmen vor Ort (Maßnahmen wie das Tragen von Masken, das Einhalten von Abstand und das Desinfizieren der Hände) flexibler zu sein, diese Empfehlungen in der Praxis nicht oder nur sehr unzureichend umgesetzt wurden, sind wir heute mit den höchsten Zahlen an positiven Covid-19-Tests konfrontiert, und die Regierung empfiehlt zusätzliche Maßnahmen zur Einschränkung der Bewegungsfreiheit und im Gastronomiesektor.
Wie können Standardpräventionsmaßnahmen als unzureichend angesehen werden, wenn diese nicht einmal täglich umgesetzt werden? Die Pandemie lässt sich nicht mit Befehlen, Briefen oder Worten bewältigen, sondern durch Taten, indem die von der Expertengruppe empfohlenen Maßnahmen umgesetzt werden. Die jüngste Maßnahme der Regierung, die Öffnungszeiten der Gastronomie zu verkürzen und eine Sperrstunde ab 22:00 Uhr zu verhängen, halten wir für weder zielführend noch für angemessen, wenn die üblichen Präventionsmaßnahmen nicht umgesetzt werden.
Deshalb appellieren wir an die Bevölkerung, sich massenhaft impfen zu lassen. Wir appellieren an die Regierung und die Medien, die Impfung als einzige bewährte Maßnahme zur Verhinderung der Pandemie zu propagieren. Wir appellieren an die Bürger, die Maskenpflicht, die Einhaltung des Mindestabstands und die Händedesinfektion zu respektieren.
Werden diese Maßnahmen nicht eingehalten, besteht die Gefahr, dass die Situation noch weiter eskaliert!

