Projekt für naturwissenschaftliches Arbeiten an Schulen gestartet
Im Rahmen des 20-jährigen Gründungsjubiläums der Fakultät für Erziehungswissenschaften wurde ein Kooperationsprojekt zwischen dieser Fakultät und Bildungseinrichtungen zur Initiative wissenschaftlichen Arbeitens an Schulen gestartet.
Bei der Unterzeichnung dieser Kooperation hieß es zudem, dass 20 Schulen ausgewählt worden seien, aber auch weitere Schulen einbezogen würden.
Der Dekan der Fakultät für Bildungswissenschaften der Universität Pristina „Hasan Prishtina“, Blerim Saqipi, wies darauf hin, dass es sich um eine Initiative wissenschaftlicher Arbeit handele und die Themen gemeinsam ausgewählt würden.
„Als Fakultät haben wir mehrere Initiativen ergriffen, da wir davon überzeugt sind, dass der Kosovo zwar gute Lehrkräfte hat, aber noch bessere Lehrkräfte braucht. Wir haben auch Untersuchungen zur Qualität der Lehre eingeleitet und sind überzeugt, dass die Universität Pristina die Standards in der Bildung setzt“, sagte er.
Der stellvertretende Minister für Bildung, Wissenschaft, Technologie und Innovation, Dugagjin Popovci, sagte, dass im Bereich der voruniversitären Bildung die Erteilung von Lehrerlizenzen und die Verbesserung der Lehrbücher geplant seien.
„Im Bereich der Hochschulbildung wird der Schwerpunkt auf der Schaffung von Standards liegen, nachdem das Gesetz über Qualitätsstandards in der Hochschulbildung dem Parlament vorgelegt wurde. Forschungsprojekte haben das Potenzial, Beweise zu erbringen, und die Erbringung von Beweisen ist ein Forschungsthema“, sagt er.
Kurtesh Sherifi, Prorektor für Wissenschaft an der Universität Pristina, betonte die hohen Kapazitäten und die zahlreichen Forschungsarbeiten, die diese Universität durchgeführt hat.
„Wir sind bereit, diese Möglichkeiten an der UP künftig zu erweitern. Wir bieten sowohl Doktoratsstudien als auch wissenschaftliche Masterstudiengänge an, bei denen meiner Meinung nach Doktorarbeiten mit dem Status der UP notwendig sind. Die Vision der UP besteht natürlich darin, einen strategischen Plan zu entwickeln, der sich an Forscher aus der Diaspora richtet, die ihn nutzen können. Wir wollen die Kapazitäten der Fakultäten im Rahmen der Zusammenarbeit mit Bildungseinrichtungen im Land, in diesem Fall Schulen, nutzen, was für die Bildung im Land erstaunliche Ergebnisse bringen wird. Im Jahr 2021 hat die UP 221 wissenschaftliche Publikationen auf sehr hohem Niveau lizenziert. Die UP unterstützt die Förderung von Forschung, die zu zufriedenstellenden und wichtigen Ergebnissen führen kann“, sagt er.
Unterdessen spricht Fjolla Kaccanik vom Institut für Forschung und Entwicklung im Bildungswesen an der Fakultät für Bildungswissenschaften über den Bedarf der Schulen an wissenschaftlicher Forschung.

