Die globale Bitcoin-Produktion verbraucht so viel Strom wie Argentinien
Laut einem Forscherteam der Universität Cambridge, das den Electricity Consumption Index entwickelt hat, der die weltweit für das Mining von Kryptowährungen verbrauchte Energiemenge misst, verbraucht das Bitcoin-Mining weltweit so viel Strom wie ganz Argentinien, heißt es auf der Website. patienten.it.
Bitcoin ist eine Kryptowährung, also eine elektronische Währung, die durch eine spezielle Software digital erstellt wird.
Bei der Generierung von Bitcoins müssen sehr komplizierte Berechnungen durchgeführt werden, für die sehr leistungsstarke Computer mit besonders leistungsstarken Prozessoren erforderlich sind.
Wer Bitcoins produziert, nutzt spezielle Supercomputer, oft selbst gebaut und ausgestattet mit Dutzenden Prozessoren, die gleichzeitig mit dem Ziel arbeiten, die digitale Währung zu erzeugen.
Sie erfordern sehr effiziente und stromfressende Kühlsysteme, die unerlässlich sind, um eine Überhitzung der Maschinen zu vermeiden.
Allerdings ist der Abbau von Bitcoins ein komplizierter Prozess und wie gesagt aus energetischer Sicht besonders teuer.
Nach Angaben der Cambridge-Forscher verbraucht die Mine tatsächlich 121,36 Terawattstunden (TWh) Strom, also ganz Argentinien.
Das bedeutet, dass die Kryptowährung bisher für den Verbrauch von 0,5 % des weltweit produzierten Stroms verantwortlich ist.
Laut Cambridge-Forschern wird der Stromverbrauch für das Bitcoin-Mining steigen, bis der Bitcoin-Preis wieder sinkt.

