27 Jahre nach dem Massaker von Rekka / Gedenkveranstaltungen finden heute und morgen statt
Heute und morgen wird mit verschiedenen Gedenkveranstaltungen der 27. Jahrestag des Massakers von Recak begangen, eines der schwerwiegendsten Ereignisse in der jüngeren Geschichte des Kosovo.
Im Rahmen der „Reçak-Tage“ organisieren lokale und zentrale Institutionen zusammen mit aus der Zeit des Krieges hervorgegangenen Vereinigungen eine Reihe von Aktivitäten zu Ehren und im Gedenken an die Opfer, mit dem Ziel, die historische Wahrheit zu bewahren und an neue Generationen weiterzugeben.
Heute findet in allen Schulen der Gemeinde Shtime die erste Unterrichtsstunde zum 15. Januar – dem Massaker von Racak – statt, während um 10:00 Uhr in der Stadtbibliothek ein wissenschaftlicher Runder Tisch zum Gedenken an die Opfer des Massakers von Racak vom Intellektuellenforum Shtime zum Thema „Serbische Leugnung von Verbrechen und Völkermord – Destabilisierung des Balkans“ veranstaltet wird.
Unterdessen findet am Donnerstag in allen Schulen der Republik Kosovo die erste Unterrichtsstunde zum Gedenken an den 15. Januar – das Massaker von Racak – statt.
Um 09:00 Uhr finden auf kommunaler Ebene Gedenkfeiern auf den Märtyrerfriedhöfen in Shtime, Mollopolc und Recak statt, um 10:30 Uhr folgen Gedenkfeiern der Staatsoberhäupter im Gedenkkomplex in Recak, um 12:00 Uhr findet im Kulturhaus in Shtime eine Gedenkakademie statt, um 13:00 Uhr wird im Kulturhaus in Shtime die traditionelle Ausstellung „William Walker Award 2026“, Ausgabe II, die von Emine Jetishi konzipiert und gestaltet wurde, eröffnet, während um 15:00 Uhr das Finale im Fünf-gegen-Fünf-Fußball des Gedenkturniers „Tage von Recak“ auf dem Sportplatz „Arbëri“ in Recak ausgetragen wird.
Diese Aktivitäten finden unter der Schirmherrschaft der Präsidentin der Republik Kosovo, Vjosa Osmani, des Parlamentspräsidenten, Dimal Basha, des amtierenden Premierministers der Republik Kosovo, Albin Kurti, des Bürgermeisters der Gemeinde Shtime, Qemajl Aliu, sowie der aus dem Krieg hervorgegangenen Vereinigungen statt.


