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11:00 / Donnerstag, 22. Januar 2026 / HF

28 Jahre nach dem zweiten Anschlag auf die Familie Jashari, Gucati: Mir scheint, wir haben die Familien der Märtyrer vergessen.

Am 28. Jahrestag des zweiten Angriffs serbischer Streitkräfte auf die Familie Jashari in Prekaz erwiesen die aus dem Kosovo-Befreiungskrieg hervorgegangenen Organisationen und der Bürgermeister von Skenderaj, Sami Lushtaku, im Gedenkkomplex „Adem Jashari“ in Prekaz der Familie die Ehre.

Von dort aus sprach der Chef der UÇK OVL, Hysni Gucati, über das Opfer der Familie Jashari und ihren Einsatz für die Freiheit des albanischen Volkes, betonte aber, dass die Familien der Märtyrer etwas in Vergessenheit geraten seien.

„Die Familie Jashari und alle Familien der Märtyrer unserer Nation verdienen jeden Tag Respekt, nicht nur an diesem Tag. Wir wissen, dass die Familie Jashari seit 1991 bis zu ihrem Tod alles geopfert hat, nicht nur ihren Besitz, sondern auch ihr Leben. 1998 wurden zwei weitere Mädchen verletzt, die Töchter von Rifat und Hamza. Eine von ihnen fiel im Kampf, Iliriana überlebte und gründete eine Familie. Diese Familie und alle anderen Familien verdienen großen Respekt, doch mir scheint, wir haben sie ein wenig vergessen, nicht nur die Familie Jashari, sondern alle Familien der Märtyrer“, sagte er.

Der stellvertretende Leiter der OVL der UÇK, Gazmend Syla, sagte, dass sie diejenigen ehrten, die niemals gebrochen wurden.

„Heute jährt sich der Todestag der Familie Jashari zum zweiten Mal, nach dem ersten Todestag am 30. Dezember 1991. Wir sind heute hier, um all jene zu ehren, die durch keinen einzigen Angriff gebrochen wurden. Nicht durch den ersten, nicht durch den zweiten, sondern auch durch den dritten, der am 6., 7. und 8. März stattfand“, betonte Syla.