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07:39 / Dienstag, 02. Dezember 2025 / AR

75 % der Europäer müssen sparen, um sich eine Hypothek leisten zu können.

Laut dem Bericht „European Housing Trends 2025“ von RE/MAX Europe waren rund 75 % der Europäer mit Wohnungsbaudarlehen gezwungen, ihre Ausgaben zu reduzieren, um ihre Hypothek im Laufe des Jahres 2025 abzubezahlen.

Die meisten von ihnen haben ihre Ausgaben für Unterhaltung, Luxusprodukte und Urlaubsreisen reduziert.

Von den 23 untersuchten Ländern mussten nur etwa 25 % der Kreditnehmer keine Ersparnisse anlegen oder alternative Zahlungswege finden. Dieser Prozentsatz variiert von 7 % in Malta und Rumänien bis zu 44 % in den Niederlanden, wo fast die Hälfte der Kreditnehmer keine Probleme mit ihren Hypothekenzahlungen hat.

In einigen Ländern liegt der Anteil derjenigen, die ihre Ausgaben nicht reduzieren müssen, unter 15 %, was darauf hindeutet, dass die Mehrheit der Bevölkerung finanzielle Schwierigkeiten erlebt hat. Zu diesen Ländern gehören Malta, Rumänien, Ungarn, Irland, die Türkei, Slowenien, Griechenland, Kroatien und Italien.

Andererseits fühlen sich Kreditnehmer in Litauen (42%), im Vereinigten Königreich (37%) und in der Schweiz (36%) finanziell sicherer.

In den meisten Ländern waren die Menschen gezwungen, ihre Ausgaben für Unterhaltung (41%) und Luxusgüter (38%) zu reduzieren, während Urlaubsreisen und Kleidung weniger betroffen waren.

In Ländern mit hohem Haushaltsdruck, wie Griechenland, Ungarn, Rumänien und der Türkei, haben die Menschen ihre Ausgaben selbst für grundlegende Lebenshaltungskosten reduziert. Im Vereinigten Königreich, den Niederlanden, der Schweiz, Litauen und Luxemburg fielen die Kürzungen hingegen geringer und gezielter aus.

Luca Bertalot, Sekretär des Europäischen Hypothekenverbandes, betonte die große Bedeutung der Debatte um bezahlbaren Wohnraum und Hypotheken. Er fügte hinzu, dass die Schwierigkeiten nicht in der Art der Hypothek lägen, unabhängig davon, ob es sich um eine feste oder variable Hypothek handle, da Kreditnehmer ihre Optionen selbst wählten. Laut Bertalot seien die Energiekosten ein externer Faktor, den Haushalte nicht beeinflussen könnten. /Albinfo.ch