„Abdixhikus Strategie war nicht die richtige“, Kraki: LDK muss sich neu positionieren.
Nezir Kraki von der LVV–GUXO-Koalition hat sich zu den jüngsten Entwicklungen innerhalb der Demokratischen Liga des Kosovo geäußert und betont, dass die Übernahme öffentlicher Verantwortung auch mit der Verantwortung für die politischen Konsequenzen einhergehen müsse.
In der Sendung Debat Plus erinnerte Kraki an den Niedergang und die Schwankungen der LDK bei den letzten Wahlen. Er sagte, die Partei sei von 13 Prozent im Jahr 2021 auf 18 Prozent gestiegen und nun wieder auf 13 Prozent zurückgefallen, was seiner Meinung nach eine Überprüfung der Führung notwendig mache.
Er begrüßte das Vorgehen von Hykmete Bajrami, der seinen Rücktritt vom Amt des Vizepräsidenten der LDK anbot, da die Partei seiner Einschätzung nach eine klare politische Neuausrichtung benötige.
Laut Kraki muss die LDK ihre zukünftige Richtung und politische Linie klarstellen, da die Strategie von Parteichef Lumir Abdixhiku seiner Aussage nach keine Ergebnisse gebracht habe.
„Wenn wir öffentliche Verantwortung übernehmen, müssen wir auch die Konsequenzen tragen. Der drastische Rückgang der LDK-Wählerzahlen im Jahr 2021 – sie fielen auf 13, stiegen dann auf 18 und sind nun wieder auf 13 zurückgefallen – ist ein völlig legitimer Weg, die Hauptakteure neu zu bewerten und die Verantwortung etwas zu verteilen. Ich begrüße Frau Bajramis Vorgehen. Sie müssen sich neu positionieren. Sie werden von nun an wissen, wofür sie stehen, denn Abdixhikus Strategie hat sich als falsch erwiesen“, erklärte er unter anderem.
Kraki kritisierte auch das Vorgehen der LDK in der Nationalversammlung in den vergangenen Monaten und bezeichnete deren Haltung, für keinen Kandidaten für das Amt des Parlamentspräsidenten zu stimmen, als destruktiv.
„Acht oder zehn Monate lang war die LDK in der Nationalversammlung weder schwarz noch weiß. Sie verkündeten immer wieder denselben Satz: Wir werden für keinen Kandidaten stimmen. Das war sinnlos und destruktiv“, sagte er.Indeksonline/

