Audi plant drei große Innovationen für 2026
Audi plant drei große Neuerungen für 2026. Das Modell Audi Q9 wird ebenfalls auf den Markt kommen und die extreme Version des Audi RS6 wird wieder erhältlich sein.
In einem für Investoren erstellten Dokument hat Audi seine Pläne für die nahe Zukunft offengelegt.
Obwohl der auf dem Concept C basierende Sportwagen erst 2027 erwartet wird, wird 2026 ein äußerst ereignisreiches Jahr. Geplant sind drei große Präsentationen: die neue Generation des Audi Q7, ein komplett neuer und größerer Q9 sowie das erste Elektromodell.
Audi scheint aus den Fehlern gelernt zu haben, sich zu sehr auf Elektrofahrzeuge zu verlassen, was zur Einstellung des Audi Q8 e-tron führte. Der kommende Q7 wird daher weiterhin mit Verbrennungsmotoren ausgestattet sein, ebenso wie der Q9. Auch TDI-Versionen werden in Europa erwartet, da Dieselmotoren im Segment der großen Luxusfahrzeuge nach wie vor eine Rolle spielen.
Das günstigere Elektromodell hingegen wird unterhalb des Q4 e-tron positioniert und gilt als eine Art spiritueller Nachfolger des Audi A2. Leider werden diese drei Modelle nicht die neue Designsprache von Audi übernehmen, die mit dem Concept C eingeführt wurde. Das Design war bereits einige Jahre vor der Präsentation fertiggestellt, sodass die aktuelle Stilrichtung beibehalten wird, einschließlich der geteilten Scheinwerfer und des Interieurs mit mehreren Bildschirmen.

Neben komplett neuen Modellen bereitet Audi für 2026 auch RS-Versionen bestehender Fahrzeuge vor. Obwohl das Unternehmen noch keine vollständigen Details bekannt gegeben hat, gilt der neue Audi RS5 als so gut wie sicher. Da Audi die Vierzylinder-RS-Modelle eingestellt hat und auch die Fünfzylinder-Reihe ausläuft, wird der nächste RS5 höchstwahrscheinlich mit einem V6-Motor ausgestattet sein. Aufgrund strengerer Abgasnormen wird er mit ziemlicher Sicherheit ein Plug-in-Hybrid sein. Der RS5 wird als Limousine (Liftback) und Kombi erhältlich sein, schreibt Telegraf.
Nächstes Jahr wird außerdem das neue RS6-Modell erwartet, ebenfalls als Plug-in-Hybrid, und die Enthusiasten hoffen, dass es den größeren V8-Motor beibehält.
Interessanterweise könnte das von Audi angekündigte „Hochleistungsmodell RS mit maximaler Fahrdynamik“ den elektrischen RS6 nicht umfassen. Jüngsten Berichten zufolge könnte der RS6 e-tron aufgrund von Bedenken hinsichtlich geringer Absatzzahlen eingestellt werden. Ein Unternehmenssprecher bestätigte jedoch, dass die RS-Modelle auf der PPE-Architektur (Premium Platform Electric) basieren werden.
Im Großen und Ganzen hat Audi seinen ursprünglichen Plan, bis 2033 eine vollelektrische Marke zu werden, aufgegeben. CEO Gernot Döllner erklärte kürzlich, dass Modelle mit Verbrennungsmotor noch weit im nächsten Jahrzehnt produziert werden könnten. Das erscheint in diesen unsicheren Zeiten, in denen die Wünsche der Käufer so unterschiedlich sind wie nie zuvor, als der klügste Ansatz.

