Bitcoin fällt aufgrund von Liquidationsängsten um über 5 %.
Bitcoin fiel am Montag um mehr als 5.2 % und setzte damit seinen Abwärtstrend angesichts von Befürchtungen über weit verbreitete Liquidationen fort.
Die größte Kryptowährung notierte am Montag um 07:10 Uhr GMT bei 86,100 US-Dollar, nachdem sie im Vormonat zum ersten Mal seit April unter die Marke von 90,000 US-Dollar gefallen war.
Laut Daten von CoinMarketCap sank der Gesamtwert des globalen Kryptowährungsmarktes, einschließlich Bitcoin, in den letzten 24 Stunden um 5 % auf 2.93 Billionen US-Dollar.
Laut KosovaPress ist die Marktkapitalisierung von Bitcoin im Laufe des letzten Tages um 5.3 % auf 1.71 Billionen US-Dollar gesunken, während das tägliche Handelsvolumen um 65 % auf 60.4 Milliarden US-Dollar gestiegen ist.
Der größte wöchentliche Kursverlust der Kryptowährung belief sich seit Montag auf 22 %. Bitcoin war zuvor auf 74,400 US-Dollar im April 2025 gefallen, nachdem die Zollentscheidungen von US-Präsident Donald Trump die globalen Finanzmärkte erschüttert hatten.
Bitcoin hat seine Gewinne vom Jahresbeginn ebenfalls wieder eingebüßt und ist in diesem Jahr bisher um 7.8 % gefallen.
Ethereum, die nach Marktkapitalisierung zweitgrößte Kryptowährung, fiel um 5.8 % auf 2,825 US-Dollar.
Der Kurssturz erfolgte kurz nachdem Bitcoin Ende November einen deutlichen monatlichen Verlust erlitten hatte. Der Abwärtsdruck hielt trotz der verbesserten Stimmungslage hinsichtlich der US-Geldpolitik an, die Ende letzten Monats die Risikobereitschaft des Vermögenswerts begünstigt hatte.
Die Erwartungen an eine Zinssenkung der US-Notenbank im Dezember sind in der vergangenen Woche aufgrund schwächerer US-BIP-Zahlen und Anzeichen für eine Abschwächung des Inflationsdrucks deutlich gestiegen.
Die makroökonomische Unsicherheit wurde durch die Aussage von US-Präsident Donald Trump am Wochenende noch verstärkt, der erklärte, er wisse bereits, wen er als nächsten Vorsitzenden der Federal Reserve nominieren werde, nannte aber noch keinen Namen. Diese Bemerkung löste Spekulationen über mögliche Kandidaten aus, darunter den ehemaligen Wirtschaftsberater des Weißen Hauses, Kevin Hassett, der als Verfechter einer restriktiven Geldpolitik gilt.
Darüber hinaus hat eine Welle von Liquidationen in den letzten Wochen den Rückgang auf dem Kryptowährungsmarkt zusätzlich angeheizt.

