Bosniens Ministerrat tagt, beschließt aber keine Gegenseitigkeit für den Kosovo
Der Ministerrat von Bosnien und Herzegowina tagte heute und beriet über die 100%ige Steuer, die der Kosovo auf serbische und bosnische Produkte erheben wird. Es wurde jedoch beschlossen, dass Bosnien und Herzegowina keine Gegenseitigkeitsvereinbarung mit dem Kosovo schließen wird.
Dies wurde vom Handelsminister von Bosnien und Herzegowina, Mirko Šarović, bestätigt, der sagte, dass die Entscheidung für die 100-Prozent-Maßnahme aus dem Kosovo im Widerspruch zum CEFTA-Abkommen stehe.
„Der Ministerrat fordert die kosovarische Seite auf, diese Entscheidung dringend zurückzunehmen. Bosnien und Herzegowina hat solche Maßnahmen nicht verdient“, sagte Sharovic.
Ihm zufolge sei es „klar, dass es neben wirtschaftlichen Gründen“ auch andere Gründe für diese Entscheidung des Kosovo gegeben habe.
Ansonsten ist diese Entscheidung heute in Kraft getreten, wobei laut dem Sprecher des kosovarischen Zolls, Adriatik Stavileci, die Steuerentscheidung an allen Grenzübergängen respektiert wird./Indeksonline/

