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15:39 Uhr / Montag, 19. Januar 2026 / Nachmittags

Wahlbetrug, Staatsanwalt trifft sich mit stellvertretendem Polizeidirektor: Beweissammlung beginnt auf nationaler Ebene

Die nationale Wahlkoordinatorin, Staatsanwältin Laura Pula, traf sich mit dem stellvertretenden Generaldirektor der Polizei, Oberst Fehmi Hoti.

Die Staatsanwaltschaft erklärte in einer Stellungnahme: „Thema der Besprechung bei diesem Treffen war der Beginn von Voruntersuchungen hinsichtlich der Unstimmigkeiten bei der Stimmenauszählung innerhalb der politischen Einheiten für die Wahl der Abgeordneten der Republik Kosovo.“

„Die nationale Wahlkoordinatorin, Staatsanwältin Laura Pula, informierte die Anwesenden darüber, dass sie nach der Feststellung von Unstimmigkeiten bei der Stimmenauszählung in den politischen Einheiten für die Abgeordnetenwahlen in verschiedenen Regionen der Republik Kosovo die leitenden Staatsanwälte aller Staatsanwaltschaften in allen Gemeinden, in denen die Stimmenauszählung abgeschlossen wurde, aufgefordert hat, mit der Sammlung der notwendigen Informationen zu beginnen und entsprechende Beweise vorzulegen, die die Begehung einer Straftat im Zusammenhang mit dem Wahlprozess belegen“, heißt es in der Mitteilung.

Laut der Mitteilung hat Staatsanwalt Pula bekannt gegeben, dass die Sammlung der notwendigen Beweise auf nationaler Ebene beginnen wird.

„Der stellvertretende Generaldirektor der Kosovo-Polizei, Oberst Fehmi Hoti, betonte hingegen, dass die Kosovo-Polizei über ausreichende Kapazitäten verfüge und im Rahmen ihrer Zuständigkeiten den Anfragen der Staatsanwaltschaft nachkommen werde“, heißt es in der Mitteilung.

Die Neuauszählung in einem Drittel der Wahllokale ergab Differenzen von Hunderten bis Tausenden von Stimmen für Kandidaten innerhalb der politischen Gruppierungen. Daher beschloss die Zentrale Wahlkommission heute in einer Sitzung eine vollständige Neuauszählung aller Stimmen.