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19:56 / Samstag, 07. Februar 2026 / MSH1

Der Zoll warnt vor gründlicheren Kontrollen der nach Kosovo eingeführten Waren.

Das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft und Industrie hat die Marktkontrollen verstärkt, nachdem festgestellt wurde, dass einige Händler ihre mit Pestiziden versetzten Produkte als Biozide ausgegeben haben.

Obwohl Jahr für Jahr Bedenken hinsichtlich der Sicherheit von Lebensmitteln und anderen Waren, die in den Kosovo eingeführt werden, geäußert werden, strebt der Zoll in diesem Jahr Maßnahmen an, die zu gründlicheren Analysen führen werden.

Allein im Jahr 2025 belief sich der Wert der vom Zoll beschlagnahmten Waren auf 18 Millionen Euro.

Produkte mit Pestizidrückständen über den zulässigen Grenzwerten und Lebensmittel zweifelhafter Herkunft gelangen Jahr für Jahr auf den kosovarischen Markt. Die Meldung, dass einige Händler das Registrierungssystem missbraucht haben, indem sie Pestizide als Biozide deklarierten, hat Alarm ausgelöst und zu einer internen Prüfung von über 100 Fällen geführt.

Parallel zu den Inspektionen auf dem lokalen Markt hat sich der Bedarf an gründlicheren Analysen durch den kosovarischen Zoll erhöht, schreibt RTK.

„Wir beabsichtigen, mit der Zollabfertigung vor der Ankunft zu beginnen. Die Formalitäten für Import- und Exportsendungen werden abgeschlossen sein, bevor die Waren beim Zoll eintreffen. Dies gibt dem Zoll Zeit, eine angemessene Risikoanalyse durchzuführen, um zu entscheiden, welche Sendungen welchen Kontrollen unterliegen“, sagte Agron Llugaliu, Direktor des kosovarischen Zolls.

Laut Llugaliu haben Reformen und Investitionen in Infrastruktur und Technologie zur Steigerung der Effizienz des Zolls beigetragen. Er wies bei dieser Gelegenheit darauf hin, dass allein im Jahr 2025 Waren im Wert von 18 Millionen Euro beschlagnahmt wurden.

„Wir haben uns bemüht, die Systeme weiterzuentwickeln, die es uns ermöglichen, künstliche Intelligenz in unseren Analysen anzuwenden. Darüber hinaus wurden die erzielten Fortschritte durch verschiedene Reformen optimiert. All dies hat zu einer höheren Effizienz als im Vorjahr geführt“, fügte er hinzu.

Nach verstärkten Kontrollen vor Ort gaben die zuständigen Ministerien bekannt, dass die Einfuhr und Verwendung gefährlicher Stoffe verboten wurde.