Der argentinische Fußball ist erschüttert/ Die Polizei durchsucht das Hauptquartier des Verbandes und 18 Vereine im Land.
Die argentinische Bundespolizei hat im Rahmen einer Geldwäscheermittlung die Zentrale des Fußballverbandes sowie 18 Fußballvereine des Landes durchsucht.
Lokale Medien sprechen von einem Finanzskandal, während die Behörden ihre Ermittlungen schon lange auf die Verbindung zu einem Privatunternehmen konzentrieren, das von einem Mann geleitet wird, der Präsident Claudio Tapia sehr nahesteht.
Laut lokalen Medienberichten sucht die Polizei nach Verträgen, die Vereine mit diesem Unternehmen abgeschlossen haben, sowie nach anderen Dokumenten, die auf elektronischen Geräten gespeichert sind.
Die Polizei durchsuchte außerdem das Trainingsgelände des argentinischen Fußballverbands in Ezeiza, etwa 40 Kilometer von Buenos Aires entfernt, das vom amtierenden Weltmeister genutzt wird.
Die Klage erfolgt inmitten von Kontroversen um mutmaßliche Unregelmäßigkeiten, die Tapia während seiner Amtszeit als Präsident des argentinischen Fußballverbands (AFA) begangen haben soll. Die Vorwürfe beziehen sich auf parteiische Entscheidungen und Korruption gegen die Nummer eins im argentinischen Fußball.
Ein echter Schock für die argentinische Nationalmannschaft, die erst vor wenigen Tagen ihre Gegner in der Gruppenphase der „Weltmeisterschaft 2026“ erfuhr, wo Lionel Messi und seine Teamkollegen versuchen werden, den wichtigsten Fußballtitel der Welt zu verteidigen.

