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Der starke Kursverfall bei Bitcoin – was ist da los?

Die weltweit beliebteste Kryptowährung hat seit ihrem Höchststand im Oktober etwa die Hälfte ihres Wertes verloren und ist am Donnerstag zum ersten Mal seit 16 Monaten unter 63,000 US-Dollar gefallen, berichtet CNN.

Der Rückgang an sich ist nichts Ungewöhnliches. Kryptowährungen sind für ihre hohe Volatilität bekannt und haben bereits mehrere, deutlich größere Kursverluste erlebt.

Ungewöhnlich ist der Zeitpunkt: Der viermonatige Rückgang erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem Bitcoin zumindest theoretisch allen Grund gehabt hätte, zu steigen.

Die geopolitischen Spannungen haben sich in diesem Jahr verschärft: Präsident Donald Trump droht nach dem Sturz des venezolanischen Präsidenten mit einem Angriff auf den Iran, gerät wegen Grönland mit europäischen Verbündeten und Kanada aneinander und kündigt höhere Zölle auf Südkorea an.

Was steckt hinter dem neuen Kryptowährungswinter? Zuallererst wachsende Zweifel daran, dass Bitcoin wirklich „digitales Gold“ ist.

Bitcoin befindet sich in einer allgemeinen Phase der Risikoaversion: Anleger verkaufen aus Angst risikoreiche Anlagen. Die wachsende Kluft zwischen Gold (plus 24 % seit Oktober) und Bitcoin (minus 50 %) hat diese Stimmung zusätzlich verstärkt.

Die Äußerungen von Finanzminister Scott Bessent waren überhaupt nicht hilfreich – er teilte dem Kongress mit, dass das Finanzministerium nicht die Befugnis habe, die Kryptowährungsmärkte zu stabilisieren.

Bitcoin-ETFs konnten die hohen Erwartungen ebenfalls nicht erfüllen, und institutionelle Investitionen sowie das Handelsvolumen gehen zurück, was die Panikreaktionen unter Privatanlegern verstärkt../Indeksonline/