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23:26 / Montag, 02. März 2026 / FR

Cakolli: Die Abgeordneten sind an kein bindendes Mandat gebunden; sollte der Präsident bis Donnerstag nicht gewählt sein, wird es Neuwahlen geben.

Eugen Cakolli von KDI wurde am Montag in der Sendung „Pressing“ auf T7 telefonisch kontaktiert.

Er sagte, die Vetëvendosje-Bewegung habe beim Verfassungsgericht Beschwerde eingereicht, als Hashim Thaçi im Jahr 2026 zum Präsidenten gewählt wurde.

Dies basierte auf der Annahme, dass 120 Abgeordnete im Plenarsaal hätten anwesend sein müssen, doch Cakolli erklärte, das Verfassungsgericht habe dies für verfassungswidrig erklärt.

Er sagte weiter, dass es den Abgeordneten nicht gut gehe, wenn sie nicht im Plenarsaal blieben, dies aber kein Verfassungsvakuum schaffe.

Sollte bis Donnerstag kein Präsident gewählt sein, so sagt er, werde es im Land Neuwahlen geben.

„Abgeordnete nützen nichts, wenn sie nicht kandidieren, aber dadurch entsteht kein Verfassungsvakuum. Das Gericht geht sogar noch einen Schritt weiter: Als es dieses Argument zurückwies, stellte es fest, dass das Verfahren ordnungsgemäß durchgeführt wurde, wenn die Entscheidung als solche mit einer Mindestmehrheit bestätigt wird. Den Abgeordneten wurde ein Mandat ohne Mandat erteilt“, sagte er.