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20:32 / Donnerstag, 15. Januar 2026 / Gj Sh

Vëllaznimi gibt eine Erklärung zum Spiel gegen Bashkimi ab und fordert den BK auf, den Zutritt von Prizren-Fans zu untersuchen.

Der Basketballclub Vëllaznimi hat eine Stellungnahme zu dem gestrigen Vorfall im Spiel gegen Baksmik veröffentlicht, bei dem der Assistenztrainer der Mannschaft aus Prizren von einem Fan mit einer Wasserflasche beworfen wurde.

Die Spielerbruderschaft erklärt, das Spiel sei gut organisiert gewesen und habe die Bestimmungen des kosovarischen Basketballverbandes strikt eingehalten, schreibt sie. IndeksOnline.

Das Team aus Gjakova erklärt, die Anschuldigung, der Vorfall sei auf ein Versagen des Veranstalters zurückzuführen, sei unbegründet, und hat den FBK gebeten, die offiziellen Videoaufnahmen des Spiels sorgfältig zu analysieren.

KB Vëllaznimi äußert Zweifel daran, wie sich die Prizren-Fans in einem abgesperrten Bereich versammeln konnten, dass diese Personen ohne Zustimmung von KB Vëllaznimi dorthin gelassen wurden und dass sie völlig ungesichert und unbeaufsichtigt gelassen wurden, was ein Versagen der institutionellen Entscheidungskette und nicht des lokalen Organisators darstellt.

Vollständige Pressemitteilung:

KB Vëllaznimi bedauert zutiefst den Vorfall während des Spiels gegen KB Baksimi und verurteilt ihn aufs Schärfste. Dabei wurde ein Mitglied des Trainerstabs von KB Baksimi mit einer Plastikflasche beworfen. Jegliche Gewalt im Sport ist inakzeptabel und widerspricht den Grundprinzipien des Fair Play und der Sicherheit im Sport.

KB.Vëllaznimi betont, dass es sich stets und auch weiterhin einem korrekten, sicheren und würdevollen Empfang der Gastmannschaften, ihres technischen Personals und der Spieloffiziellen verpflichtet hat und die Bestimmungen des kosovarischen Basketballverbandes strikt einhält.

Die Organisation des Spiels erfolgte vollständig in Übereinstimmung mit den Bestimmungen des FBK, mit einer verstärkten Präsenz der kosovarischen Polizei und des Sicherheitspersonals auf Wunsch des KB.Vëllaznimi. Dies beweist eindeutig, dass der Veranstalter alle notwendigen Maßnahmen für die sichere Durchführung des Spiels getroffen hat.

In diesem Zusammenhang ist der Vorwurf, der Vorfall sei auf ein Versagen des Veranstalters zurückzuführen, unbegründet. Es muss ausdrücklich betont werden, dass mit Genehmigung des Spielleiters und in direkter Abstimmung mit der kosovarischen Polizei mehrere Personen der Gastmannschaft in einem für Zuschauer gesperrten Bereich der Sporthalle untergebracht werden durften, der laut Reglement ein kontrollierter und gesicherter Bereich sein sollte.

KB.Vëllaznimi fordert den kosovarischen Basketballverband auf, die offiziellen Videoaufnahmen des Spiels sorgfältig zu analysieren, um Folgendes festzustellen:

● die Art und Weise, wie sich die Prizren-Fans in einem abgesperrten Bereich versammelten;

● die Tatsache, dass diese Personen ohne Zustimmung der UN-Bruderschaft dorthin gelassen wurden;

● und dass sie völlig ungesichert und unüberwacht geblieben sind, was ein Versagen der institutionellen Entscheidungskette und nicht des lokalen Organisators darstellt.

Aus diesem abgesperrten Bereich stammte das auf den Boden geworfene Fahrzeug, was durch die Aufnahmen eindeutig belegt wird. Die Verantwortung für diese Situation kann und sollte nicht allein KB.Vëllaznim zugeschrieben werden, da diese sich zuvor gegen die Anwesenheit von Gästefans in der Halle ausgesprochen hatte, im Einklang mit den Beschlüssen des FBK zum Verbot von Fanreisen.

Gleichzeitig äußert KB.Vëllaznimi ernsthafte Bedenken hinsichtlich der Anwendung von Doppelstandards und erinnert an den jüngsten Fall in Prizren, wo der Basketballspieler Dardan Berisha von einem harten Gegenstand getroffen wurde und blutete, woraufhin lediglich die Räumung eines Teils der Sporthalle angeordnet wurde. Eine Woche später wurde in Gjakova in einem identischen oder weniger schwerwiegenden Fall die Räumung der gesamten Halle angeordnet – eine unverhältnismäßige und ungerechte Entscheidung.

Diese selektive Behandlung verstößt schwerwiegend gegen den Grundsatz der Gleichheit, die Rechtssicherheit und das Vertrauen der Vereine in die Fairness des Wettbewerbs und erzeugt den unfairen Eindruck, dass die Regeln nicht für alle gleichermaßen gelten.

Die Bruderschaft fordert von der FBK:

● Gleichbehandlung ähnlicher Fälle;

● objektive Analyse des Filmmaterials;

● und das Vermeiden tendenziöser Äußerungen, die das Image unseres Vereins ungerechtfertigt schädigen.

Wir setzen uns weiterhin für sauberen Sport, Sicherheit und institutionelle Zusammenarbeit ein, werden aber keine Verantwortung übernehmen, die nicht in unseren Zuständigkeitsbereich fällt.