Die Zentrale Wahlkommission (CEC) beschließt, 914 von 2,557 Wahllokalen der Wahlen vom 28. Dezember neu auszuzählen.
Die Zentrale Wahlkommission beschloss, 914 von 2,557 Wahllokalen, in denen am 28. Dezember 2025 die reguläre Wahl stattfand, neu auszuzählen.
Diese Entscheidung der Zentralen Wahlkommission erfolgte nach der Vorlage eines Berichts über die Überprüfung der Kandidatenstimmen für 2 % der Wahllokale bei den vorgezogenen Wahlen zur Versammlung des Kosovo, die am 28. Dezember 2025 stattfanden.
Laut diesem Bericht überprüfte das Sekretariat der Zentralen Wahlkommission (ZWK) am 10. Januar 2026 die Videoaufzeichnungen der Kameras an den Auszählungstischen in den kommunalen Auszählungszentren und stellte Unstimmigkeiten bei den Stimmen für die Kandidaten fest. Daraufhin führte die ZWK eine interne Überprüfung der Stimmzettel in 2 % der Wahllokale (52 Wahllokale) in allen Gemeinden der Republik Kosovo durch. Bis Montag, den 12. Januar 2026, waren 33 Wahllokale überprüft worden. Dabei stellte sich heraus, dass die in den kommunalen Auszählungszentren gezählten Stimmen nicht mit den auf den Stimmzetteln vermerkten Stimmen übereinstimmten.
Aufgrund dieser Ergebnisse beschloss die Zentrale Wahlkommission, die Stimmen in 914 Wahllokalen aller Gemeinden der Republik Kosovo neu auszuzählen. In 10 Gemeinden werden 100 % der Wahllokale neu ausgezählt (Dragaš, Kačanik, Lespoavić, Prizren, Skenderaj, Shtime, Ferizaj, Vushtrri, Mamusha und Ranillug), während in den anderen 28 Gemeinden 10 % der Wahllokale neu ausgezählt werden (Dečan, Gjakova, Gllogovc, Gjilan, Istog, Klina, Fushë Kosovë, Kamenicë, Mitrovica e Jugu, Lipjan, Novobërdë, Obiliq, Rahovec, Peja, Podujevo, Prishtina, Shtërpcë, Suhareka, Viti, Zubin Potok, Zvecan, Malisheva, Junik, Hani i Elezit, Gracanica, Partesh, Kllokot und Mitrovica e Viti).
Der Vorsitzende der Zentralen Wahlkommission, Kreshnik Radoniqi, kündigte an, dass die Zentrale Wahlkommission, falls sich nach der Neuauszählung mögliche Manipulationen der Stimmen der Kandidaten bestätigen sollten, mit den Mitgliedern der Auszählungsteams die zuständigen Behörden einschalten werde.
Laut CEC findet die Neuauszählung dieser Wahllokale im Auszählungs- und Ergebniszentrum statt und beginnt am 13. Januar 2026 um 18:00 Uhr.
Der Wahlrat hat das Sekretariat mit einer internen Überprüfung der Stimmzettel beauftragt. Am 12. begann das Sekretariat mit dieser Überprüfung. Dabei wurden 33 Wahllokale ausgezählt und die Stimmen der Kandidaten überprüft. Auf Grundlage der Ergebnisse empfahl das Sekretariat dem Wahlrat die Neuauszählung von 10 Prozent der Stimmzettel in ganz Kosovo. Für zehn Gemeinden – Prizren, Ferizaj, Shtime, Skenderaj, Vushtrri, Dragash, Mamushë, Kaçanik, Leposaviq und Ranilug – wurde die Neuauszählung aller Stimmzettel und aller Wahllokale empfohlen. In weiteren Gemeinden sollten bis zu zehn Wahllokale neu ausgezählt werden. Im Zuge dieser Überprüfung ergab sich eine besorgniserregende Abweichung: Bis zu 714 Stimmen für einen Kandidaten änderten sich während der Überprüfung in jedem Wahllokal. „In Gemeinden mit nur zwei Wahlkreisen gab es Abweichungen, in einigen jedoch schon. Manche davon sind normal, da sie auf menschliche Fehler zurückzuführen sind. Besorgniserregend war aber der auffällige Trend in anderen Gemeinden. Um die Transparenz und Genauigkeit des Auszählungsprozesses im Nationalen Wahlbüro zu gewährleisten, empfiehlt der Wahlausschuss der Zentralen Wahlkommission daher, die Empfehlung anzunehmen, in zehn Gemeinden eine Neuauszählung aller Wahlurnen in allen Wahllokalen durchzuführen und in den übrigen Gemeinden bis zu zehn Prozent der Wahlurnen neu auszuzählen“, sagte Krasniqi.

