ECAP weist auch Jakup Nuras Beschwerde auf eine Neuauszählung der Stimmen in Skenderaj zurück.
Das Wahlbeschwerde- und Berufungsgremium (ECAP) hat die Beschwerde des PDK-Kandidaten für das Parlamentsmandat, Bekim Haxhiu, als verspätet zurückgewiesen.
Haxhiu kandidierte bei den vorgezogenen Wahlen am 28. Dezember für das Parlament und beantragte die Annullierung der am 2. und 6. Januar eingegangenen Briefwahlstimmen.
Laut seinen Angaben hat die Zentrale Wahlkommission (CEC) über 23 Stimmen, die nach Ablauf der gesetzlichen Frist eingegangen sind, erhalten und ausgezählt. Gemäß dem Wahlgesetz dürfen per Post aus dem Ausland versandte Stimmzettel von der CEC bis spätestens 16:00 Uhr am Tag nach der Wahl angenommen werden. Die CEC hat die Fristen für den Empfang und die Auszählung von Stimmen aus dem Ausland jedoch per Beschluss verlängert.
Darüber hinaus hat die Wahlkommission (ECAP) eine Beschwerde der politischen Organisation von Nenad Rashiq, der „Bürgerinitiative für Freiheit, Gerechtigkeit und Überleben“, als verspätet zurückgewiesen. Rashiq hatte Beschwerde gegen die Durchführung der Stimmauszählung in den städtischen Auszählungszentren von Novo Brdo und Leposaviq eingereicht.
Die Beschwerde des PDK-Kandidaten für das Parlamentsamt, Jakup Nura, der am 10. Januar beantragt hatte, dass die Wahlkommission angewiesen werde, alle Wahllokale in der Gemeinde Skenderaj auszuzählen, wurde als unzulässig zurückgewiesen.
Die Beschwerde der politischen Gruppierung „Neue Demokratische Initiative des Kosovo“ (IRDK) wegen Unregelmäßigkeiten bei der Briefwahl wurde zurückgezogen. Die IRDK hatte gegen die Ägyptische Liberale Partei Beschwerde wegen Unregelmäßigkeiten bei Briefwahlen außerhalb des Kosovo eingereicht. Vor der Überprüfung teilte die IRDK der Wahlkommission des Kosovo (ECAP) mit, dass sie die Beschwerde aus subjektiven Gründen zurückziehe.

