Polizei verhaftet einen „Rebellen“: Er floh aus Obiliq in den Norden und rammte dreimal einen Polizeiwagen.
Die kosovarische Polizei hat bekannt gegeben, dass Polizeieinheiten heute Abend versucht haben, ein Fahrzeug im Gebiet von Obiliq anzuhalten.
Der Fahrer des Wagens gefährdete jedoch den Polizisten und fuhr weiter in Richtung Vushtrri und dann Mitrovica.
Auf dieser Straße rammte der Fahrer des Fahrzeugs im Bereich Mitrovica dreimal den Polizeiwagen, der ihm folgte.
Nach all der Fahrt gelang es der Polizei, ihn im Dorf Zupç an der Nationalstraße Mitrovica - Zubin Potok anzuhalten und ihn zusammen mit seinen drei Mitfahrern festzunehmen.
Bei dem gesamten Vorfall wurden zwei Polizisten verletzt, und es wird gegen die Festgenommenen wegen des Straftatbestands „Angriff auf einen Beamten in Ausübung seines Dienstes“ ermittelt.
Vollständiger Hinweis:
In der Nacht vom 07. Februar 2026 versuchte eine Polizeieinheit, ein Fahrzeug im Gebiet von Obiliq anzuhalten. Der Fahrer jedoch gefährdete den Polizeibeamten, indem er trotz der Signale nicht anhielt und weiter in Richtung Vushtrri und dann Mitrovica fuhr.
In Abstimmung mit den Einheiten der Polizeistation Obiliq wurde die Verfolgung und das Anhalten des verdächtigen Fahrzeugs von den Verkehrspolizisten Süd-Mitrovica fortgesetzt, die dabei fortwährend Stoppsignale einsetzten. Während der Verfolgungsjagd gefährdete der Fahrer des Fahrzeugs wiederholt andere Verkehrsteilnehmer und rammte im Raum Mitrovica an drei verschiedenen Stellen das verfolgende Polizeifahrzeug.
Dank des Geschicks und der Professionalität der Polizeibeamten, die ruhig, zurückhaltend und umsichtig agierten und einen geeigneten Ort wählten, ohne andere Verkehrsteilnehmer zu gefährden, gelang es ihnen, das Fahrzeug anzuhalten und den Fahrer sowie drei Passagiere festzunehmen.
Zwei Polizisten, die bei der Verfolgungsjagd Verletzungen erlitten hatten, suchten einen Arzt auf.
Auf Beschluss des zuständigen Staatsanwalts wurde der Fahrer in Polizeigewahrsam genommen, während die Ermittlungen wegen des Straftatbestands der „Angriffs auf einen Beamten in Ausübung seines Amtes“ laufen.

