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19:11 / Montag, 12. Januar 2026 / B XH

Dieses Land kündigt eine Senkung des Strompreises an

Der Verband wird ab März 2026 einen neuen Stromtarif einführen. Für weniger als 10 Cent pro Kilowattstunde sollen die Kunden nun viel sparen können.

Strom in Österreich wird günstiger: Das Netz führt einen neuen Tarif ein, nach dem Kunden künftig weniger als 10 Cent pro Kilowattstunde zahlen werden. Dies gab Verbund-Chef Michael Strugl am Montag bekannt.

Der neue Netztarif ab März 2026 für alle Neu- und Bestandskunden sichert nicht nur ein günstiges Strompreisangebot, sondern stärkt auch den Wettbewerb und sorgt so für niedrigere Preise. Die Stärkung des Wettbewerbs ist ein zentrales Anliegen der jüngsten Strommarktreform der Bundesregierung. Dies zeigt sich beispielsweise in der Garantie einer Preisanpassung oder einer transparenteren Stromrechnung, wie das Bundeskanzleramt in einer Mitteilung erklärte.

„Wir sehen, dass niedrige Energiepreise eine der entscheidenden Zukunftsfragen für unseren Standort, ein bezahlbares Leben und den Wohlstand in unserem Land sind. Sie entscheiden darüber, wie wettbewerbsfähig unsere Unternehmen sind, wie stark unser Standort bleibt und wie spürbar die Entlastung im Alltag der Menschen ist. Deshalb haben wir als Bundesregierung konsequent und schrittweise gehandelt – mit der Senkung der Stromsteuer, der Reduzierung der Netzkosten, der Reform des Strommarktes und klaren Garantien für faire Preise“, betonte Bundeskanzler Christian Stocker laut Heute, wie albinfo.at berichtet.

„Der österreichische Netztarif ist ein weiterer wichtiger Schritt auf diesem Weg: Er sichert deutlich niedrigere Energiepreise und stärkt gleichzeitig den Wettbewerb auf dem Strommarkt. Genau diese Forderung haben wir auch gegenüber allen anderen Energieversorgern mit öffentlicher Beteiligung. Denn Wettbewerb ist der zentrale Schlüssel zu dauerhaft günstigeren Preisen“, so der Regierungschef weiter.

„Als Bundesregierung ist es unser oberstes Ziel, die Strompreise zu senken und die Österreicherinnen und Österreicher zu entlasten. Auch die Energieversorger müssen Verantwortung übernehmen und für niedrige Preise und mehr Wettbewerb sorgen. Mit dem Ö-Tarif leistet das österreichische Netz als staatseigenes Unternehmen genau das – nun müssen andere Energieversorger als Verbände nachziehen. Nach dem Rot-Weiß-Roten Energie-Hilfspaket und der Strommarktreform ist der Ö-Tarif der nächste große Schritt zur Senkung der Strompreise. Gleichzeitig unterstreichen wir einmal mehr die strategisch wichtige Rolle staatseigener Beteiligungen für den Standort und den Wohlstand Österreichs“, so Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer.

Frühere Maßnahmen der Bundesregierung zur Senkung der Stromkosten

Stromsteuerreduzierung

Reduzierung des Anteils an Ökostrom

Netzwerkkostenbegrenzung aufgrund der Auflösung regulatorischer Konten

Reform des Strommarktes durch das Gesetz über freien Strom (z. B. Niedrigpreisgarantie, Sozialtarif, dynamische Tarife)

Tarifänderungen sind besonders wichtig

Angesichts der sehr geringen Wechselbereitschaft der Österreicher ist dies besonders wichtig (50 Prozent der Kunden haben noch nie den Anbieter gewechselt, die Wechselquote beim Stromanbieter liegt bei 4.5 Prozent; zum Vergleich: Italien 18 Prozent). Ein Tarifvergleich ist einfach, das Einsparpotenzial oft beträchtlich, und mehr Wechsel stärken den Wettbewerb und senken die Preise dauerhaft.