Dieses Vitamin bietet den besten Schutz vor Hautalterung.
Vitamin E erlebt ein Comeback, nicht nur in der Kosmetik, sondern auch im breiteren Diskurs um Gesundheit, Zelllebensdauer und bewusstes Altern. Es handelt sich nicht nur um einen Trend: Der Anstieg der Forschung und des globalen Marktes für Vitamin E zeigt, wie sehr die Menschen Schönheit mit dem verbinden, was „von innen“ geschieht.
Laut Dr. Alejandra Mora, Spezialistin für ästhetische Medizin und Ernährung, ist Vitamin E ein fettlösliches Mikronährstoff. Das bedeutet, dass es besser vom Körper aufgenommen und gespeichert wird, wenn die Ernährung gesunde Fette enthält. Da der Körper es nicht selbst herstellen kann, müssen wir es über die Nahrung oder Nahrungsergänzungsmittel aufnehmen.
Nachfolgend eine übersichtliche Zusammenfassung: Was Vitamin E bewirkt, wo es vorkommt, wann man es einnehmen sollte und wie sich ein Mangel äußert.
Die wichtigsten Vorteile von Vitamin E
-Starkes Antioxidans
Neutralisiert freie Radikale, instabile Moleküle, die mit oxidativem Stress und vorzeitiger Alterung in Verbindung stehen. – Es unterstützt außerdem die Bildung roter Blutkörperchen und trägt so zur Sauerstoffversorgung des Gewebes bei.
- Hilft bei der Flüssigkeitszufuhr
Es erhöht die Hautfeuchtigkeit und stärkt die Hautbarriere. Daher wird es häufig in Kosmetika verwendet, um feine Linien zu glätten und die Elastizität zu verbessern.
- Unterstützt die Hautregeneration
Als Feuchtigkeitsspender, der die Feuchtigkeit „einschließt“, hilft es der Haut bei der Regeneration, insbesondere bei Narben, Verbrennungen, Hautausschlägen und Hautunreinheiten.
-Dient als Schutzschild
Es verstärkt den Schutz vor Umweltschäden und Kälteausschlägen und kann auch die Wirkung des Sonnenschutzes verbessern.
-Stärkt das Haar
Es hilft, Haarbruch zu reduzieren und die Durchblutung der Kopfhaut zu verbessern, wodurch das Haar kräftiger und vitaler wird.
Herz und Kreislauf
Es hilft, das Anhaften von Blutplättchen und Cholesterin an den Arterien zu verhindern und fördert so die Durchblutung.
-Immunsystem
Moduliert Entzündungen und stärkt die körpereigenen Abwehrkräfte gegen Krankheitserreger.
-Kognitive Funktion
Es könnte den Schutz von Nervenzellen unterstützen und dazu beitragen, altersbedingten kognitiven Abbau zu verlangsamen.
Muskeln und Erschöpfung
Es kann die Muskelkraft unterstützen und das Müdigkeitsgefühl verringern, indem es den Sauerstofftransport fördert.
-Lebensmittel mit dem höchsten Vitamin-E-Gehalt
Die reichhaltigsten Quellen sind kaltgepresste Pflanzenöle, aber Vitamin E ist auch in Nüssen und Samen reichlich vorhanden. Es findet sich außerdem in Gemüsesorten wie Spinat, Spargel und Brokkoli sowie in Früchten, insbesondere Avocados, gefolgt von Kiwi und Mango. Laut Mora ist der praktischste Weg, die Zufuhr schnell zu erhöhen, der Verzehr einer Handvoll Haselnüsse.
Wann ist der beste Zeitpunkt für die Einnahme von Vitamin E?
Da es sich um ein fettlösliches Vitamin handelt, empfiehlt es sich, es zu den Hauptmahlzeiten einzunehmen, da es dann eher mit gesunden Fetten kombiniert wird. Das Mittagessen wird oft als praktischer Zeitpunkt genannt, aber auch das Frühstück eignet sich gut, beispielsweise mit Vollkorntoast, Avocado, Kürbiskernen und etwas Olivenöl.
Wie viel Vitamin E benötigen wir pro Tag?
Die empfohlene Tagesdosis für Erwachsene beträgt etwa 15 mg, sowohl für Männer als auch für Frauen. Laut Mora geht es nicht um „hohe Dosen“, sondern um Regelmäßigkeit: Vitamin E wirkt besser, wenn es sich anreichert und kontinuierlich eingenommen wird, als bei seltener Einnahme.
Vorsicht vor Überdosierung: Sehr hohe Dosen können die Blutgerinnung beeinträchtigen und Wechselwirkungen mit gerinnungshemmenden Medikamenten hervorrufen. Eine Überdosierung kann anfänglich von leichten Symptomen wie Müdigkeit, Verdauungsbeschwerden oder Schwächegefühl begleitet sein.
Wie äußert sich ein Vitamin-E-Mangel?
Obwohl viele Menschen die empfohlene Tagesdosis nicht erreichen, sind Fälle eines schweren Mangels selten. Bei einem schweren Mangel können die Symptome vorwiegend neurologischer Natur sein, da Nervenfasern geschädigt werden.
Mögliche neurologische Anzeichen
Koordinationsverlust, Gehschwierigkeiten
Muskel- und Nervenschwäche
Verminderte oder fehlende Reflexe
Taubheitsgefühl, Kribbeln, Taubheitsgefühl in den Gliedmaßen
Konzentrationsschwierigkeiten, verschwommenes Sehen
Allgemeine und Hautzeichen
Trockene und schuppige Haut
Rötung oder Reizung
Ständige Müdigkeit und Lethargie
Schwächere Immunität, häufigere Infektionen
Wenn diese Symptome anhalten, ist es ratsam, einen Arzt aufzusuchen und die entsprechenden Tests durchführen zu lassen. Wird ein Mangel bestätigt, erfolgt die Supplementierung in der Regel unter ärztlicher Beratung.

