Die Entlassung von Ministern und ihren Stellvertretern durch Anklage wird beantragt
„Die Schuld der Korruption“ – so heißt die Ausstellung, in der anlässlich des 9. Dezember, dem Internationalen Antikorruptionstag, die Preisverleihung für die ersten drei Plätze des Foto- und Videowettbewerbs #fajikorrupsionit stattfand, der vom Kosovo Democratic Institute (KDI) organisiert wurde.
Die Vertreterin der deutschen Botschaft, Ana Beckie, erklärte, Korruption sei der größte Schaden für das Land und schädige auch die Entwicklung.
Unterdessen erklärte der Leiter der Antikorruptionsbehörde, Shaip Havolli, dass das Ausmaß der Korruption im Kosovo sehr hoch sei.
Er räumte ein, dass dieses Phänomen schwer zu bekämpfen sei.
Havolli sagte außerdem, dass sie im Laufe des Jahres zahlreiche Informationen von KDI zu Fällen von Interessenkonflikten erhalten hätten.
Florent Spahija, Rechtsberater bei KDI, forderte die Regierung des Kosovo auf, alle Minister und stellvertretenden Minister zu entlassen, gegen die Anklage erhoben wurde, und rief alle Bürger des Kosovo dazu auf, Korruptionsfälle zu melden.
Im Namen von KDI forderte er die Regierung des Kosovo auf, den Fall des Generalstaatsanwalts Aleksandër Lumezi wieder ins Blickfeld zu rücken, da es seiner Aussage nach seit langem weder von seiner Seite noch von den Institutionen des Landes zu einer Reaktion auf diesen Fall gekommen sei.
Zum Abschluss wurden auch die Gewinner ausgezeichnet, wobei die ersten drei Preise für die besten Fotos und Videos unter den 115 Bewerbern vergeben wurden.
Bürger, die sich beworben hatten, mussten mittels Fotos die Folgen der Korruption darstellen, während sie per Video ihre Ideen zur Bekämpfung dieses Phänomens darlegen mussten.
All dies zielte darauf ab, das Bewusstsein der Bürger für die schädlichen Auswirkungen der Korruption in ihrem täglichen Leben zu schärfen und eine aktive Bürgerschaft zu fördern, um den Kampf gegen Korruption zu unterstützen.

