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18:15 / Sonntag, 11. Januar 2026 / FR

Europa wird von Frost und Stürmen heimgesucht, 13 Todesfälle verzeichnet

Europa erlebt eine schwere Frostwelle mit heftigen Schneefällen und Stürmen. Infolge der extrem niedrigen Temperaturen wurden 13 Todesfälle verzeichnet. Im benachbarten Italien wurden -23 Grad Celsius gemessen, in Finnland sogar -42 Grad.

Laut europäischen Satellitendaten sind etwa 80 % des Kontinents mit Schnee bedeckt, der höchste Wert seit 2010.

Im nördlichen Teil, vor allem in Großbritannien und Frankreich, brachte Sturmtief Goretti Windgeschwindigkeiten von bis zu 216 km/h mit sich, was zur Annullierung hunderter Flüge und zu Stromausfällen in tausenden Haushalten führte. Auch Norddeutschland sowie mehrere Länder Mittel- und Osteuropas waren betroffen.

In Italien hat der Zivilschutz aufgrund der Wetterbedingungen in fünf Regionen eine gelbe Warnung ausgerufen und vor sehr niedrigen Temperaturen gewarnt.

Heftige Schneefälle, starke Winde und sintflutartige Regenfälle haben auch im Westbalkan zu Überschwemmungen geführt und den Transport und die Stromversorgung der Bürger in der gesamten Region lahmgelegt.

Während der gesamte Kontinent mit bitterer Kälte zu kämpfen hat, wurde Australien von Zyklonen und gewaltigen Bränden heimgesucht, wodurch Tausende von Einwohnern in völliger Dunkelheit zurückblieben.

Infolge der Brände wurden mehr als 300,000 Hektar Land zerstört, darunter 130 Häuser und Geschäfte.

Die Behörden bezeichnen diese Brände als die schwersten seit dem „Schwarzen Sommer“ 2019–2020, als eine Fläche so groß wie die Türkei niederbrannte und 33 Menschen ihr Leben verloren.