Familie Schumacher mit 15 Millionen Euro erpresst, Verurteilung der Täter bestätigt
Das Landgericht Wuppertal bestätigte die Verurteilungen zweier Angeklagter wegen Erpressung der Familie Schumacher. Im Berufungsverfahren wurden keine neuen Beweise oder Zeugen vorgelegt. Der Bürger Yilmaz T. wurde wegen versuchter Erpressung zu drei Jahren Haft verurteilt, während der ehemalige Wachmann Markus F. wegen Kooperation mit den Behörden eine zweijährige Bewährungsstrafe erhielt.
Die beiden Angeklagten hatten gegen das erstinstanzliche Urteil Berufung eingelegt und eine Strafmilderung beantragt; auch die Staatsanwaltschaft hatte Berufung eingelegt. Die Familie Schumacher hatte für Markus F. eine härtere Strafe erwartet, da er in der Wohnung des Champions vertrauliches Material gestohlen haben soll.
Die Erpresser drohten damit, 1500 Dateien im Darknet zu veröffentlichen, darunter Fotos, Videos und vertrauliche medizinische Dokumente von Schumacher, der sich 2013 schwer verletzt hatte, und forderten im Gegenzug 15 Millionen Euro.
Im neuen Prozess sagte Yilmaz T. nicht aus, ebenso wenig wie sein Sohn, der zwar beteiligt, aber nicht am Berufungsverfahren beteiligt war. Dies verringerte die Chancen der Familie Schumacher auf eine härtere Strafe für Markus F. /TCH/

