Frost auf Gehwegen führt in Nordmazedonien zu Krankenhausaufenthalten von 170 Menschen.
Die niedrigen Temperaturen, die über Nordmazedonien hinwegfegten, haben auf vielen Straßen und Gehwegen schwierige Bedingungen geschaffen, wo Eis und Frost eine ernsthafte Gefahr für die Sicherheit der Bürger darstellen.
Allein am Wochenende wurden 170 Patienten mit Knochenbrüchen und ähnlichen Verletzungen in das städtische Krankenhaus eingeliefert.
„Insgesamt wurden 170 Patienten mit Verletzungen verschiedener Art registriert. Bei 40 Patienten wurden Frakturen diagnostiziert, 5 von ihnen benötigten eine operative Behandlung, die übrigen Patienten mit Frakturen und anderen Verletzungen wurden konservativ behandelt…“, sagte Risto Pejkov, Sprecher des Krankenhauses vom 8. September.
Viele Straßen in der Hauptstadt weisen Glatteis auf, und eine ähnliche Situation herrscht auch vor einem Kindergarten.
Die Bürger äußern ihre Besorgnis über die mangelnden Maßnahmen zur Straßenreinigung.
„Früher war es eisig, davor kam ich kaum durch, da gibt es keinen Badihava-Zustand, da wird kein Salz gestreut oder so, es raubt einfach alles andere“, sagte ein Bürger.
„Ehrlich gesagt, bin ich nicht oft auf diesen Straßen unterwegs, aber ich fühle mich nicht sicher. Ich sehe ältere Leute ausrutschen, wie soll ich sagen … Ich habe noch niemanden gesehen, der Salz auf die Straße streut, um das Eis zu schmelzen“, sagte ein Bürger.
„Vorsicht ist besser. Irgendwo gibt es Probleme, aber ich habe keine Probleme mit mir selbst, denn ich habe alles in mir.“
-Es kommt nicht heraus, das heißt.
„-nein“, betonte ein Bürger.
Das Unternehmen "Rrugë dhe Rrugica" teilt mit, dass die notwendigen Maßnahmen ergriffen würden, die Fahrspuren würden jedoch nach Prioritäten gereinigt, wobei auch kritische Punkte berücksichtigt würden, schreibt Alsat.mk.
„Kritische Unfallschwerpunkte (Überführungen, Unterführungen, Brücken, Steigungen, Gefälle, Kreuzungen, scharfe Kurven und Kreisverkehre), an denen bei niedrigen Temperaturen, Eis oder geringem Schneefall ein Risiko für die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer besteht, werden vorrangig behandelt“, so das öffentliche Unternehmen „Rrugë dhe Rrugica“.
Die Behörden rufen zur Vorsicht auf und bitten darum, unnötige Ausflüge zu vermeiden.

