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16:39 / Donnerstag, 1. Januar 2026 / MSH15

Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind die häufigste Todesursache in Europa.

Die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) gab bekannt, dass Herz-Kreislauf-Erkrankungen weiterhin die häufigste Todesursache in Europa sind und jährlich zum Verlust von rund 1.7 Millionen Menschenleben führen.

Die EMA hielt eine Pressekonferenz zu ihren jährlichen Aktivitäten ab.

Francesca Day, Direktorin der Abteilung für Therapiegebiete der EMA, sagte: „Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind weiterhin die häufigste Todesursache in Europa und fordern jedes Jahr 1.7 Millionen Todesopfer.“

Sie betonte, dass diese Krankheiten zu Problemen wie Behinderung, Frühverrentung und Arbeitsausfällen führen, und fügte hinzu, dass dies die Lebensqualität mindert und die durchschnittliche Lebenserwartung reduziert.

Day merkte an, dass die Statistiken einen Anstieg der Risikofaktoren belegen: „54 Prozent der Erwachsenen sind übergewichtig. Jeder dritte Jugendliche ist übergewichtig oder fettleibig. 25 Prozent der Bevölkerung leiden an Bluthochdruck.“

Day erinnerte daran, dass die Europäische Kommission kürzlich den EU-Plan „Sichere Herzen“ ins Leben gerufen hat, und betonte, dass die EMA diesen Plan in ihrem Verantwortungsbereich unterstützen wird.

Day sprach auch über eine Klasse von Medikamenten, die als Glucagon-like Peptide-1 (GLP-1)-Rezeptoragonisten bezeichnet werden und zur Behandlung von Diabetes entwickelt wurden. Sie werden auch zur Behandlung von Fettleibigkeit eingesetzt. Day merkte an, dass das öffentliche Interesse an dieser Medikamentenklasse nach wie vor sehr hoch sei.

Sie warnte davor, dass „diese Medikamente kein einfacher Weg zu einer Lebensstiländerung sind“. Day erklärte, es handele sich um Langzeitbehandlungen, die eine ärztliche Überwachung erforderten.