Erstmals wird in der Gefäßklinik des UCCK ein chirurgischer Eingriff durchgeführt.
Erstmals wurde in der Gefäßchirurgischen Klinik des Universitätsklinikums des Kosovo ein chirurgischer Eingriff bei Eagle-Syndrom (einer seltenen und komplexen Pathologie) erfolgreich durchgeführt.
Das Eagle-Syndrom entsteht durch eine abnorme Verlängerung des Processus styloideus an der Schädelbasis und äußert sich durch starke Schmerzen im Hals und Rachen, Schluckbeschwerden und in bestimmten Fällen durch Blutkreislaufstörungen aufgrund der Nähe zu den Halsschlagadern.
Laut Pressemitteilung wies der 1964 geborene Patient MD (männlich) anhaltende klinische Symptome auf. Nach den erforderlichen biochemischen, radiologischen und weiteren Untersuchungen wurde eine Verlängerung des Processus styloideus um etwa 5.5 cm festgestellt, die eine operative Behandlung notwendig machte.
„Angesichts der Beteiligung der Gefäßstrukturen im Halsbereich wurde beschlossen, den Eingriff in der Klinik für Gefäßchirurgie über einen extraoralen Zugang durchzuführen, der eine optimale anatomische Darstellung und vollständige Kontrolle der lebenswichtigen Gefäß- und Nervenstrukturen ermöglicht“, heißt es in der Mitteilung.
Die Mitteilung besagt außerdem, dass der chirurgische Eingriff erfolgreich verlaufen ist und sich die Symptome des Patienten sofort gebessert haben. Er ist derzeit bei guter Gesundheit und wird voraussichtlich zur ambulanten Behandlung entlassen.
„Dieser Eingriff stellt einen wichtigen beruflichen Erfolg für die Klinik für Gefäßchirurgie dar und ist ein Beweis für die gestiegenen institutionellen Kapazitäten des UCCK zur Behandlung seltener und komplexer Erkrankungen gemäß den aktuellen medizinischen Standards“, heißt es in der Mitteilung.
Der Eingriff wurde von einem spezialisierten OP-Team durchgeführt, das sich aus folgenden Mitgliedern zusammensetzte:
Dr. Hajriz Rudari
Dr. Lulzim Vokrri
Dr. Rame Gashani
Dr. Art Jaha
Das Anästhesieteam bestand aus:
Dr. Alban Gjonbalaj
Dr. Zanita Ismajli
Instrumental: Antigona Tahiri

