Julio Iglesias weist Vorwürfe des sexuellen Missbrauchs zurück: Ich werde meine Würde verteidigen!
Julio Iglesias hat die Vorwürfe zweier ehemaliger Mitarbeiterinnen zurückgewiesen, er habe sie sexuell missbraucht. Laut den beiden Frauen ereignete sich der Vorfall im Jahr 2021. Sie seien „unsachgemäß berührt, beleidigt und gedemütigt“ worden, und das Arbeitsumfeld sei von „ständiger Kontrolle und Schikane“ geprägt gewesen.
Der Sänger schreibt, dass er keine Frau missbraucht, nötigt oder respektlos behandelt habe. Er zeigt sich schockiert, möchte aber, dass die Wahrheit ans Licht kommt.
„Mit tiefem Bedauern weise ich alle Anschuldigungen gegen zwei ehemalige Mitarbeiter meines Haushalts zurück. Ich weise jeglichen Missbrauch, Nötigung oder Respektlosigkeit gegenüber einer Frau entschieden zurück. Diese Anschuldigungen sind völlig haltlos und erfüllen mich mit großer Trauer. Nie zuvor habe ich so viel Boshaftigkeit erlebt, doch ich habe die Kraft, die Wahrheit ans Licht zu bringen und meine Würde auch angesichts solch schwerwiegender Vorwürfe zu verteidigen. Ich werde die vielen lieben Menschen, die mir liebevolle und tröstende Nachrichten geschickt haben, nicht vergessen.“
Der 82-Jährige steht wegen schwerer Vorwürfe des sexuellen Missbrauchs und Menschenhandels vor Gericht. Zwei seiner ehemaligen Angestellten, eine Krankenschwester und eine Physiotherapeutin, haben Klage gegen ihn eingereicht. Sie geben an, 2021 in seinen Villen in der Dominikanischen Republik und auf den Bahamas missbraucht worden zu sein.
Eine der beiden, die unter dem Pseudonym Rebeca auftrat, gab an, der Sänger habe sie jeden Abend in sein Zimmer gerufen und sie gegen ihren Willen sexuell missbraucht, sodass sie sich wie eine „Sklavin“ gefühlt habe. Die andere Frau, namens Laura, behauptete, Iglesias habe sie gegen ihren Willen geküsst und unsittlich berührt.
Die Ermittlungen deckten zudem fragwürdige Rekrutierungsmethoden auf: Junge Frauen wurden über Anzeigen in sozialen Medien gesucht und mussten Ganzkörperfotos einsenden. Nach ihrer Einstellung wurden sie von dem Sänger mit intimen Fragen und unangemessenen Forderungen konfrontiert.
Die Nachricht hat in Spanien heftige politische Debatten ausgelöst.
/tvklan.al

