Kylian Mbappe fordert mehr Geld von PSG
Kylian Mbappé schickte am Freitag einen Gerichtsvollzieher zum Hauptsitz von Paris Saint-Germain. Das berichtet die „Équipe“. Demnach begab sich der Gerichtsvollzieher in die Geschäftsräume des Pariser Klubs, um einen Gerichtsbeschluss zur Zahlung der dem Fußballer geschuldeten Summe zu vollstrecken.
Im Dezember wurde Paris Saint-Germain vom Prud'Hommes-Rat zur Zahlung von 60.9 Millionen Euro an den Fußballer verurteilt, von denen 55 Millionen bereits gezahlt wurden, sodass ihm noch 5.9 Millionen Euro verbleiben.
Paris Saint-Germain hat bis zum 19. Februar Zeit, gegen die Entscheidung Berufung einzulegen. Obwohl der Verein zunächst in einer Erklärung betonte, in gutem Glauben zu handeln und sich jegliche weitere Berufung vorzubehalten, hat er dem Stürmer den ihm geschuldeten Teilbetrag noch nicht ausgezahlt.
Das Arbeitsgericht gab im Dezember dem Real-Madrid-Spieler Recht, der 55 Millionen Euro an ausstehenden Gehältern und Boni für zwei Jahre von seinem Verein gefordert hatte. Paris Saint-Germain kann gegen das Urteil noch Berufung einlegen, was angesichts der noch ausstehenden Zahlung eines Teils der geschuldeten Summe nicht ausgeschlossen ist. Der französische Klub wurde zudem angewiesen, das Urteil auf seiner Website zu veröffentlichen, was bisher noch nicht geschehen ist. Selbst im Falle einer Berufung hat Paris Saint-Germain jedoch kaum Aussicht auf Erfolg, da sowohl die Liga als auch das Arbeitsgericht zugunsten von Kylian Mbappé entschieden haben. Der Spieler und seine Anwälte ziehen eine Mediation nicht in Betracht und werden in den kommenden Tagen versuchen, die noch ausstehenden fünf Millionen Euro von Paris Saint-Germain zu erhalten.

