Luftverschmutzung erhöht das Risiko von Bluthochdruck bei Kindern
Eine neue wissenschaftliche Studie zeigt, dass die Belastung durch Luftverschmutzung während der Schwangerschaft und in den ersten Lebensjahren das Risiko für Bluthochdruck bei Kindern deutlich erhöhen kann.
Die im März 2026 in der Fachzeitschrift „Environmental Research“ veröffentlichte Studie kommt zu dem Ergebnis, dass Kinder, die vor und nach der Geburt Feinstaub ausgesetzt waren, im Alter von 5 bis 12 Jahren höhere Blutdruckwerte aufweisen. Laut den Forschern können selbst relativ geringe Schadstoffbelastungen die kardiometabolische Gesundheit negativ beeinflussen.
Die Hauptautorin der Studie, Yu Ni von der San Diego State University, betont, dass sich die Hinweise mehren, dass Luftverschmutzung in den frühen Lebensphasen langfristige Folgen für die Gesundheit hat.
Die Analyse umfasste über 4,800 Kinder und zeigte, dass die Exposition im ersten Trimester der Schwangerschaft den größten Einfluss hatte und mit einem Anstieg des systolischen Blutdrucks einherging.

