Nagavci nennt es absurd, dass die Schulen weiterhin ohne Heizung auskommen müssen.
Heute hat das zweite Semester begonnen, allerdings nicht in allen Gemeinden des Kosovo.
Drenas, Malisheva und Fushë Kosova haben aufgrund von Unwettern und Überschwemmungen beschlossen, den Unterrichtsbeginn zu verschieben.
Die amtierende Bildungsministerin Arbërie Nagavci hat bekannt gegeben, dass der Unterricht in einigen Gemeinden aufgrund von Heizungsproblemen noch nicht begonnen hat.
Nagavci erklärte in einem Interview mit Kosovpress, dies sei auf mangelnde Kompetenz und schlechte Organisation der Kommunen zurückzuführen. Er betonte unter anderem, dass jede verlorene Stunde aufgeholt werden müsse, und fügte hinzu, dass hierfür ein Plan erstellt und den Kommunen vorgelegt werde.
„Wir standen gestern Abend bis spät in die Nacht und auch heute in ständigem Kontakt mit den Gemeinden. Nach unseren Informationen wurde der Schulbeginn in drei Gemeinden verschoben: in Malisheva aufgrund des Regens und der dadurch entstandenen Verkehrsbehinderungen, in Fushë Kosovë und Drenas aufgrund von Problemen mit der Heizung. Somit wurde der Unterrichtsbeginn in drei Gemeinden – Drenas, Malisheva und Fushë Kosovë – verschoben“, erklärte sie.
Der amtierende Bildungsminister gab bekannt, dass es auch Schulen in mehreren anderen Gemeinden gebe, die mit Heizungsproblemen zu kämpfen hätten.
„In Pristina wurde bekannt gegeben, dass der Unterricht an allen Schulen wieder aufgenommen wurde. In Ferizaj findet er nur an einer Schule statt. Im Dorf Tërn hat der Unterricht noch nicht begonnen, an anderen Schulen hingegen schon. Grund dafür sind Probleme mit der Heizung. In Kaçanik, Lipjan und Shtime hat der Unterricht zwar begonnen, wurde aber von der Gemeinde neu organisiert. In Prizren, Suhareka, Dragash und Mamusha begann der Unterricht heute, wobei es in zwei Schulen in Prizren aufgrund von Problemen mit der Zentralheizung zu Verzögerungen kam. In Vushtrri hat der Unterricht an der Schule „Dëshmorët“ in Zhilivoda aufgrund von Problemen mit der Zentralheizung noch nicht begonnen“, fügte Nagavci hinzu.
Sie machte dafür die Gemeinden verantwortlich und erklärte, es handle sich um Fehlorganisation.
„Ja, das ist ein großes Problem, aber es fällt in die Verantwortung der Gemeinde, in ihre rechtliche Zuständigkeit. Sie muss jedoch detailliert Bericht erstatten, und jede verlorene Stunde muss ersetzt werden. Und natürlich muss das Problem so angegangen werden, dass es in Zukunft nicht mehr auftritt, denn es ist absurd, mitten im Winter ohne Heizmaterialien dazustehen… Das ist Verantwortungslosigkeit und schlechte Organisation, das hat nichts mit, wie soll ich sagen, Überschwemmungen zu tun, da es sich in diesem Fall um ein unvorhergesehenes Ereignis handelt, das durch äußere Naturfaktoren verursacht wird“, sagte sie.
Auf die Frage, wie die verlorenen Arbeitsstunden kompensiert werden sollen, sagte Nagavci kurz, dass ein Plan ausgearbeitet werde.
„Ja, selbstverständlich wird ein Plan erstellt und den Gemeinden vorgelegt“, schloss sie.

