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19:45 Uhr / Sonntag, 08. Februar 2026 / FR

Neue Details zur Festnahme des jungen Mannes aus dem Kosovo in Albanien – die Eindringlinge kauften ihm zwei Pistolen.

Nach der Verhaftung des 27-jährigen Dugagjin Berisha im Rahmen der Polizeioperation mit dem Codenamen „Barriera“ sind neue Details darüber bekannt geworden, wie seine Waffenschmuggelaktivitäten dokumentiert wurden.

Laut Informationen von Balkanweb hatten Beamte der Polizeistation Nr. 4 Hinweise darauf erhalten, dass Berisha nach Tirana und anschließend in die Gegend um Fresku reisen würde, um die zuvor beschlagnahmten Pistolen zu verkaufen. Er wird seit seiner Einreise nach Albanien über den Grenzübergang Morini in einem Pkw vom Typ Volkswagen überwacht.

Die Polizei gab bekannt, dass sie zuvor mithilfe von verdeckten Ermittlern zwei Pistolen von Berisha in Fresk erworben hatte, um dessen kriminelle Aktivitäten zu dokumentieren. Diese Maßnahme diente der Sicherung konkreter Beweise für Waffenschmuggel und der Verhinderung des illegalen Waffenhandels.

Vorläufige Ermittlungen lassen vermuten, dass Berisha bereits zuvor ähnliche Taten begangen hat, was auf eine kontinuierliche Aktivität im Waffenschmuggel in Richtung der Region Tirana hindeutet.

Die Verfahrensunterlagen und gesammelten Beweismittel wurden der Staatsanwaltschaft zur weiteren Bearbeitung übergeben, während die Polizei die Ermittlungen zur Identifizierung weiterer am Waffenschmuggelnetzwerk Beteiligter fortsetzt.

Dieser Fall unterstreicht den Fokus der Polizei von Tirana auf die Verhinderung des Waffenhandels und die Bekämpfung krimineller Netzwerke. Dabei werden proaktive Methoden und verdeckte Ermittler eingesetzt, um Beweise zu sammeln.