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21:09 / Sonntag, 11. Januar 2026 / FR

Osmani: Wir haben Serbiens Propaganda durch die erneute Anerkennung des Kosovo zunichtegemacht.

Die kosovarische Präsidentin Vjosa Osmani erklärte, eine der größten Errungenschaften ihrer Amtszeit sei die erneute Anerkennung des Kosovo durch jene Länder gewesen, denen Serbien die Aberkennung des Landes vorgeworfen hatte. Sie betonte, dieser Prozess habe ein hohes institutionelles und diplomatisches Engagement des Präsidentenamtes erfordert.

In einem Interview für die Show NERVGemeinsam mit Shkëlzen Gashi betonte Osmani, dass intensive Maßnahmen ergriffen wurden, um den Status des Kosovo im Verhältnis zu diesen Ländern zu klären und zu bekräftigen, schreibt er. IndeksOnline.

„Uns ist es gelungen, rund 20 angebliche Nichtanerkennungen rückgängig zu machen“, erklärte der Präsident und fügte hinzu, dass, obwohl das Völkerrecht den Begriff der Nichtanerkennung nicht kenne, Erklärungen zum Entzug der Anerkennung dem Kosovo großen Schaden zufügten.

„Wenn ein Staat sagt, dass er uns nicht anerkennt, schadet uns das sehr. Sowohl unserem Image, indem es neue Anerkennungen verhindert, als auch unserer Mitgliedschaft in internationalen Organisationen“, sagte Osmani.

Sie verkündete, dass das Präsidialamt während ihrer fünfjährigen Amtszeit alle Ansprüche auf Aberkennung der Staatlichkeit des Kosovo geprüft habe.

„Wir haben alles noch einmal bestätigt und konkretisiert“, sagte Osmani und fügte hinzu, dass im Rahmen dieses Prozesses viele Staatschefs nach Kosovo eingeladen und diplomatische Beziehungen aufgenommen wurden.

Laut ihren Angaben gab es von nur einem Land noch keine offizielle Antwort. „Bis auf ein Land haben wir noch keine Antwort erhalten“, sagte die Präsidentin, ohne den Namen des Landes zu nennen.

Sie können das Interview hier verfolgen: