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11:42 Uhr / Donnerstag, 13. November 2025 / FR

Osmani trifft den Direktor des Instituts für Kriegsverbrechen: Es hält die Erinnerung an die von Serbien begangenen Verbrechen wach.

Die Präsidentin des Kosovo, Vjosa Osmani, hat über das Institut für Kriegsverbrechen im Kosovo geschrieben und dabei die Bedeutung der Bewahrung des nationalen Gedächtnisses und der Gerechtigkeit für die Kriegsopfer hervorgehoben.

Sie traf sich mit Regisseur Atdhe Hetemi und seinem Team und betonte, dass jedes im Krieg verlorene Leben eine schmerzhafte Erinnerung sei und dass es ohne den Schutz der Wahrheit, ohne Gerechtigkeit und ohne Erinnerung keinen wahren Frieden geben könne.

„Im Treffen mit dem Direktor von Atdhe Hetemi und seinem engagierten Team habe ich betont, dass Gerechtigkeit für Kinder, Frauen und alle Kriegsopfer unsere größte Schuld als Staat und als Gesellschaft ist. Jedes verlorene Leben ist eine schmerzhafte Mahnung, dass es ohne den Schutz der Wahrheit, ohne Gerechtigkeit und ohne Erinnerung keinen wahren Frieden gibt“, schrieb Osmani.

„Das Institut ist nicht nur ein Archiv – es ist das Gewissen unserer Nation, das Zeugnis der Opfer, auf denen unsere Freiheit erbaut wurde. Daher wird die dokumentierte Wahrheit gehört werden und weiterleben“, erklärte der Präsident weiter.

Der Präsident rief die Bürger, Wissenschaftler und Jugendlichen des Landes dazu auf, dieses Andenken zu schützen und zu bewahren, und betonte, dass Gerechtigkeit für Kinder, Frauen und alle Kriegsopfer eine gemeinsame nationale Pflicht sei.