Die RTK-Beschäftigten treten am Montag in den Streik und fordern durch einen Protest ihre Gehälter.
Zum dritten Mal streiken die Beschäftigten des kosovarischen Rundfunks und Fernsehens (RTK), um die Auszahlung ihrer Gehälter zu fordern, berichtet Ekonomia Online. Gëzim Bimbashi von der Gewerkschaft appellierte an den amtierenden Premierminister Albin Kurti, es ihm gleichzutun und die Gehälter auszuzahlen, wie bereits im August dieses Jahres.
Im Zuge des heutigen Protests kündigten sie unterdessen an, ab Montag in den Streik zu treten und riefen alle Arbeiter dazu auf, von 11:00 bis 12:00 Uhr überhaupt nicht zu arbeiten.
Die Lage bei RTK hat sich verschärft, während die Institutionen weiterhin schweigen. Über 700 Familien von RTK-Mitarbeitern kämpfen ums Überleben. Druck von Banken, Zahlungsverpflichtungen, tägliche Zukunftsangst. Dies ist keine Wirtschaftskrise, sondern eine Identitätskrise. Ich möchte klarstellen, dass diese Situation durch eine Entscheidung des amtierenden Premierministers, Herrn Albin Kurti, sofort und ohne Verzögerung gelöst werden kann. Alle anderen Begründungen für Kommissionen oder sonstige Verfahren sind parteipolitische Auseinandersetzungen. Die RTK-Mitarbeiter dürfen nicht in politische Kämpfe hineingezogen werden. Wir gehören keiner Partei an. Wir sind Angestellte, die einfordern, was uns gesetzlich zusteht. Wir haben Erklärungen gehört, aber keine konkreten Taten. Daher fordern wir den amtierenden Premierminister Kurti öffentlich auf, wie schon beim letzten Mal zu handeln und eine sofortige Lösung der Situation zu ermöglichen. Es ist inakzeptabel, dass die Angestellten nicht einmal eine Mitteilung von der Geschäftsleitung erhalten haben. Das heißt, wir wurden nicht darüber informiert, dass es keine Gehälter mehr gibt. RTK ist öffentliches Eigentum und gehört den Bürgern, nicht politischen Parteien. Wir werden es mit Würde, Einigkeit und Entschlossenheit verteidigen. Der Streik beginnt am Montag im gesamten RTK-Gebiet. Er dauert von 11:00 bis 12:00 Uhr. „Wir fordern, dass ab dieser Zeit keine Arbeit verrichtet wird“, sagte er.




