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22:46 / Freitag, 16. Januar 2026 / FR

Rama warnt vor Schließung des RTSH: Alle Optionen werden geprüft.

Der albanische Premierminister Edi Rama hat seine Unzufriedenheit mit der Art und Weise zum Ausdruck gebracht, wie der albanische öffentlich-rechtliche Rundfunk (RTSH) geführt wird.

Rama äußerte sich in seiner Schlussrede vor der Fraktionssitzung der Sozialistischen Partei im Parlament. Er sagte, dass RTSH künftig keine Lek mehr aus albanischen Steuern erhalten werde.

Der albanische Regierungschef erklärte außerdem, dass für RTSH alle Optionen in Betracht gezogen würden, von einer Reform über eine Privatisierung bis hin zur Schließung.

„Wir haben versucht, die Voraussetzungen für eine Reform von RTSH zu schaffen, und sind dabei kläglich gescheitert. Wer weiß, was der neue Direktor tun wird, aber bisher ist die Bilanz von RTSH ein einziges Scheitern – von Schulden zu Schulden und von Missachtung der Öffentlichkeit zu Missachtung. Wir haben heute in Albanien kein öffentlich-rechtliches Fernsehen mehr. Es gibt zwar einen Kanal, aber ich habe ihn zuletzt 1990 gesehen. Seitdem habe ich kein öffentlich-rechtliches Fernsehen mehr geschaut. Ich wurde zwar eingeladen, habe aber selbst nie zugeschaltet, und nach diesen Interviews erhalte ich keinerlei Rückmeldungen mehr.“

„Wir werden keinen einzigen Lek aus albanischen Steuergeldern ausgeben, bis er verdient ist. Alle Optionen müssen in Betracht gezogen werden, einschließlich der endgültigen Schließung, der Privatisierung, einer Partnerschaft und allem anderen. Ich beteilige mich daran nicht, genauso wenig wie an jeglichen Versuchen, die Medien zu regulieren“, sagte Rama unter anderem. /A2