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19:04 Uhr / Mittwoch, 10. Dezember 2025 / Gj Sh

Sylvinho glaubt an die Qualifikation für die Weltmeisterschaft: Unsere Stärke ist der Glaube an die Spieler.

Albanien erlebt einen historischen Moment, und im Land herrscht große Begeisterung. Nach guten Ergebnissen und dem erstmaligen Erreichen der WM-Play-offs glauben die Rossoneri, dass der Traum von der Qualifikation zum Greifen nah ist.

Trainer Sylvinho selbst, der die Nationalmannschaft seit drei Jahren betreut, hat Gianluca di Marzio in einem Interview erzählt, wie er diese goldene Zeit erlebt.

„Nach den drei Punkten in Serbien änderte sich alles. Bei unserer Rückkehr nach Albanien wurden wir mit unglaublicher Begeisterung empfangen. Wir freuen uns, Albanien auf ein neues Level zu heben – nicht nur als Land von atemberaubender Naturschönheit, sondern auch als Fußballnation“, sagte er gegenüber gianlucadimarzio.com.

Sylvinho betont, dass hinter diesem Erfolg harte Arbeit und viel Engagement stehen: „Es ist mir eine große Ehre, diese Nationalmannschaft zu führen. Ich liebe mein Land und seine Bevölkerung. Wir haben hervorragende Arbeit geleistet, und die Spieler verdienen jedes Lob. Die WM-Playoffs sind ein großer Erfolg, aber wir müssen uns gut auf die Herausforderungen im März vorbereiten.“

Der Trainer hob auch die unterschiedlichen Spielstile hervor, die die rot-schwarzen Spieler aus den Meisterschaften mitbringen, in denen sie spielen: „Wir sind ein sehr gut organisiertes Team. Albanien ist eine europäische Mischung: Wir haben spanischen Ballbesitz, britische Intensität… und ich trage den brasilianischen Fußball immer im Blut.“

Sylvinho sieht das neue WM-Format mit 48 Mannschaften als Herausforderung: „Es wird zwölf Gruppen geben und viele starke Teams in den Playoffs, wie Italien, Schweden oder Polen. Nur vier kommen aus dieser Phase weiter. Das ist nicht einfach. Unsere Stärke ist der Glaube der Spieler, dass wir es schaffen können.“

Der Trainer sprach auch über die Schwierigkeit, Termine für ein zusätzliches Spiel oder einen Trainingstag zu finden: „Viele Spieler kommen aus weit entfernten Meisterschaften, aus Korea und dem Iran. Ich weiß nicht, wie das gelöst werden soll, mir ist noch immer nicht klar, wie das ablaufen wird.“

Unterdessen bereitet sich das technische Personal auf eine arbeitsreiche Zeit bis März vor.

Sylvinho betont, dass die wichtigste Aufgabe die ständige Kommunikation mit den Spielern sein wird: „Seit meiner Ankunft habe ich begonnen, die Spieler näher kennenzulernen. Ich bin sehr kommunikativ. Gemeinsam mit Doriva und Zabaleta werden wir in andere Städte reisen, mit den Spielern Kaffee trinken, uns unterhalten und sie bei Spielen anschauen. Wir pflegen sehr gute Beziehungen zu ihnen und ihren Vereinen. Ab Januar werden wir dann mit der detaillierteren Arbeit beginnen.“

Am Vorabend der großen Herausforderung wirkt Albanien geeinter und entschlossener denn je. Und Sylvinho, mit seiner brasilianischen Energie und seiner Leidenschaft für die rot-schwarzen Farben, glaubt fest daran, dass diese Nationalmannschaft Geschichte schreiben kann.