Trump plant erste Sitzung des Gaza-„Friedensrates“ am 19. Februar
Das Weiße Haus bereitet laut Axios das erste Treffen der Leiter des von Präsident Donald Trump ins Leben gerufenen „Friedensrates“ am 19. Februar in Washington vor. Das Treffen, das auch als Spendenkonferenz für den Wiederaufbau des Gazastreifens dienen soll, befindet sich noch in der Planungsphase und kann sich noch ändern.
Das Treffen soll im US-amerikanischen Friedensinstitut stattfinden, während der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu einen Tag zuvor, am 18. Februar, Trump im Weißen Haus treffen wird. Die US-Regierung hat sich dazu noch nicht geäußert, berichtet Reuters.
Trump rief Ende Januar den Friedensrat ins Leben und präsentierte ihn als Mechanismus zur Lösung globaler Konflikte. Dies hat Befürchtungen geweckt, er könne die Rolle der Vereinten Nationen untergraben. Einige US-Verbündete im Nahen Osten sind beigetreten, viele westliche Länder zögern jedoch.
Eine im November verabschiedete Resolution des UN-Sicherheitsrats autorisierte die Aufstellung einer Stabilisierungstruppe im Gazastreifen, wo seit Oktober eine brüchige Waffenruhe herrscht. Menschenrechtsexperten kritisierten die Truppe wegen mangelnder palästinensischer Repräsentation und ihrer Ähnlichkeit mit kolonialen Strukturen.

