Verdacht auf illegale Einmischung in Prizren, Verbot der Verhängung von Geldstrafen
Eine vergangene Woche in Prizren durchgeführte Aktion zur Ausstellung von Strafzetteln für Falschparken steht im Verdacht, einer umstrittenen Entscheidung innerhalb der Polizeistrukturen vorausgegangen zu sein.
Quellen innerhalb der Polizei berichten, dass Major Vehbi Zekolli, Leiter des regionalen Einsatzsektors, unmittelbar nach dieser Aktion, die darauf abzielte, öffentliche Plätze zu befreien und den Verkehr in den am stärksten frequentierten Gebieten der Stadt zu normalisieren, im Verdacht steht, eine E-Mail an die Polizeistation in Prizren geschickt zu haben, in der er darum bat, die Ausstellung von Strafzetteln im Stadtteil "Bazhdarhane" einzustellen.
Denselben Quellen zufolge führte die Aktion der letzten Woche zu einer erheblichen Anzahl von Bußgeldern wegen Falschparkens, darunter auch von Kundenfahrzeugen in der Nähe der Kebab-Läden „Bahtijari“, „Hyska“ und „Linda“. Angeblich wurde im Anschluss an diese Aktion die Anordnung erlassen, Bußgelder in diesem Gebiet künftig zu verbieten.
Die Anwohner des Viertels berichten, dass das unregelmäßige Parken in diesem Gebiet immer wieder zu Verkehrsstaus führt, insbesondere abends, wenn die Anzahl der Bars am höchsten ist.
Indeksonline hat versucht, von der Kosovo-Polizei eine Stellungnahme dazu zu erhalten, aber diese hat nicht geantwortet.
Ansonsten hatte die Kosovo-Polizei mitgeteilt, dass am 27.02.2026 im Zeitraum von 10:00 bis 12:00 Uhr Patrouillen der Polizeistationen Prizren und Prizren-Nord sowie der Straßenverkehrsregulierungseinheit eine koordinierte Aktion gegen Falschparken in der Stadt Prizren, vor allem im Stadtzentrum, durchgeführt hätten.
Laut der Mitteilung wurden in diesem Zeitraum insgesamt 106 Bußgelder wegen Verstößen gegen die Parkordnung verhängt.Indeksonline/

