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13:35 / Dienstag, 13. Januar 2026 / SZ

Zunahme von Fällen mit Grippesymptomen, Hausarzt: Lage ist normal und unter Kontrolle

Laut Ekonomia Online hat die Zahl der Bürger zugenommen, die mit typischen Grippesymptomen wie Husten, Fieber, Schnupfen und Gliederschmerzen vorstellig werden. Laut dem Facharzt für Allgemeinmedizin Rushit Ismajli handelt es sich dabei um eine häufige saisonale Erkrankung, und das Gesundheitssystem sei darauf vorbereitet.

In einem Interview mit Ekonomia Online betont Ismajli, dass die Symptome in den meisten Fällen mild seien und innerhalb von zwei bis drei Tagen von selbst wieder abklingen. Er empfiehlt den Patienten, zu Hause zu bleiben, ausreichend Flüssigkeit zu sich zu nehmen, sich gesund zu ernähren und Paracetamol einzunehmen.

„Es gab vermehrt Fälle von Grippesymptomen wie Husten, Fieber und Schnupfen. Diese Erkrankung ist weit verbreitet und wir hatten sie schon früher. Wir sind ausreichend vorbereitet, um mit dieser Anzahl an Betroffenen umzugehen. Wir gehen davon aus, dass die Zahl der Grippepatienten, die ärztliche Hilfe suchen, sinken wird. Dafür gibt es vermutlich zwei Gründe. Erstens haben wir kontinuierlich Aufklärungsarbeit geleistet, auch für die Medien: Bei Fieber sollte man zwei bis drei Tage abwarten, da es von selbst abklingt. Zweitens werden Viren bei sehr niedrigen Temperaturen abgetötet, insbesondere bei Schnee, da sie dann der Kälte nicht widerstehen können. Daher erwarten wir einen Rückgang der Grippefälle“, sagte er.

Ismajli fügt hinzu, dass niedrige Temperaturen die Ausbreitung von Viren verringern, weshalb mit einem Rückgang der Grippefälle zu rechnen ist. Er appelliert an die Bevölkerung, auf ihre körperliche und seelische Gesundheit zu achten und bei leichten Symptomen nicht in Panik zu geraten.

„Gliederschmerzen, Husten, Schnupfen, hohes Fieber, selten Erbrechen, Durchfall und Müdigkeit – meist sind dies milde Symptome. Wir raten Betroffenen, zu Hause zu bleiben, viel zu trinken, und die Beschwerden klingen von selbst ab. Wenn die Symptome nach zwei bis drei Tagen abklingen, reicht es, zu Hause zu bleiben, viel zu trinken, Paracetamol einzunehmen und sich gesund zu ernähren. Sollten die Beschwerden jedoch nach vier oder fünf Tagen nicht abklingen und sich der Zustand verschlimmern, insbesondere bei Brustschmerzen, ist ärztliche Hilfe erforderlich. In den meisten Fällen erholen sich die Betroffenen vollständig. Bei manchen Patienten treten jedoch Komplikationen auf. Dann führen wir weitere Laboruntersuchungen und Röntgenaufnahmen durch und passen die Behandlung entsprechend an. Zunächst einmal sollten die Betroffenen gesund bleiben, sich körperlich betätigen, sich gesund ernähren und auf ihr seelisches Wohlbefinden achten. Dies stärkt das Immunsystem. Bei grippeähnlichen Symptomen besteht kein Grund zur Panik. Betroffene sollten mindestens zwei bis drei Tage zu Hause bleiben, viel trinken, und dann ist alles wieder gut“, erklärte er.