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11:29 Uhr / Dienstag, 25. Januar 2022 / Box

Haradinaj hat als Premierminister die Erhöhung der Strompreise nicht zugelassen. Hier ist, was er der ERO sagte

Schon vor drei Jahren hatte der Kosovo mit erheblichen Problemen im Energiesektor zu kämpfen.

Damals war der Premierminister Ramush Haradinaj mit der gleichen Energiekrise konfrontiert wie der derzeitige Premierminister Albin Kurti.

Haradinaj äußerte sich äußerst kritisch zu den Stromkürzungen und sagte, sie seien inakzeptabel und würden nicht toleriert, insbesondere jetzt im Winter.

Als Premierminister hatte sich Haradinaj den ständigen Forderungen der ERO nach einer Erhöhung der Strompreise widersetzt. In einer Erklärung erklärte der damalige Premierminister, dass die Energiepreise auf den internationalen Märkten nicht zu einer Erhöhung der Stromrechnungen für die Bürger führen dürften.

„KEDS und KEK sollten wissen, dass es der Regierung des Kosovo und seinen Bürgern egal ist, welche Einheiten funktionsfähig sind und welche nicht.“
und es ist ihr sogar egal, wie hoch der Energiepreis auf dem internationalen Markt ist.
„Die Verantwortlichen von KEK und KEDS haben die Pflicht und sind dazu aufgerufen, alle Bürger des Kosovo mit Strom zu versorgen“, sagte Haradinaj.

Wir erinnern daran, dass Premierminister Kurti in der gestrigen Sitzung des Kosovo-Parlaments erklärte, der Strompreis im Kosovo sei so niedrig, dass seiner Meinung nach viele Bürger nicht wüssten, wie viel sie für Strom bezahlen. Kurti begründet den Anstieg des Strompreises mit der mangelnden Produktionskapazität bestehender Kraftwerke und den Energiepreisen auf den Weltmärkten.

Albin Kurti begründete die Energiekrise des Landes mit strategischen Mängeln früherer Regierungen. Doch Kurti und VV hatten sich noch 2018 gegen den Bau des neuen Kraftwerks ausgesprochen.