Vorwürfe des Amtsmissbrauchs, Entscheidung für Pal Lekaj gefallen
IndeksOnline
Freitag, 21. Januar 2022 16:40Der Abgeordnete der Allianz für die Zukunft des Kosovo wurde von den Vorwürfen des Amtsmissbrauchs und des Subventionsbetrugs freigesprochen.
Den Angeklagten Pal Lekaj und II wurde vorgeworfen, ihre Amtspositionen bei der Verteilung von Subventionen im Zeitraum 2008–2014 missbraucht zu haben.
Diese haben in ihrer Funktion als Amtsträger – der erste als Bürgermeister der Gemeinde Gjakova, der zweite als Direktor der Landwirtschaftsdirektion – unter Verstoß gegen das Gesetz zur Verwaltung öffentlicher Finanzen Subventionen über das Unternehmen „U.-V.“ verteilt.
Dem Angeklagten VH wird laut Anklage die Straftat „Subventionsbetrug“ vorgeworfen.
Vollständiger Hinweis:
Gjakova, 21. Januar 2022 – Das Grundgericht in Gjakova hat den Angeklagten GR freigesprochen. Ihm wird laut Anklageschrift der Sonderstaatsanwaltschaft die Straftat „Missbrauch einer offiziellen Stellung oder Macht“ gemäß Artikel 422 Absatz 2 des Strafgesetzbuches der Republik Kosovo (CCRK) vorgeworfen. Den Angeklagten PL und II wird laut Anklageschrift vorgeworfen, die Straftat „Missbrauch einer offiziellen Stellung oder Macht“ gemäß Artikel 422 Absatz 2 CCRK mit begangen und fortwährend begangen zu haben. Dem Angeklagten VH wird laut Anklageschrift die Straftat „Subventionsbetrug“ gemäß Artikel 262 des vorläufigen Strafgesetzbuches des Kosovo vorgeworfen.
Nach Durchführung der Verhandlung, Anhörung der Parteien, Verwaltung und Analyse aller Beweise sowie Berücksichtigung der Empfehlungen des Berufungsgerichts kam das Gericht zu dem Schluss, dass den Angeklagten die in der Anklageschrift genannten Straftaten nicht nachgewiesen seien.
Dem Angeklagten GR wurde vorgeworfen, in seiner Funktion als Finanzbeamter der Gemeinde Gjakova im Zeitraum 2008–2012 die Zuteilung und Genehmigung von Geldmitteln mit dem Ziel zugelassen zu haben, sich selbst oder einer anderen Person einen materiellen Vorteil zu verschaffen oder einer anderen Person Schaden zuzufügen. Laut Anklage handelte es sich dabei um Zahlungen an das zu VH gehörende Unternehmen „DPT U.-V.“ zur Verteilung von Subventionen ohne jegliches Verfahren, ohne Vertrag und ohne Vorlage regelmäßiger Rechnungen.
Den Angeklagten PL und II wurde vorgeworfen, ihre offiziellen Positionen bei der Verteilung von Subventionen im Zeitraum 2008–2014 missbraucht zu haben. Sie handelten in ihrer Funktion als Amtspersonen – der erste in seiner Funktion als Bürgermeister der Gemeinde Gjakova, während der zweite als Direktor der Direktion für Landwirtschaft handelte – und verteilten Subventionen über das Unternehmen „U.-V.“ und verstießen damit gegen das Gesetz über die Verwaltung öffentlicher Finanzen.
Dem Angeklagten VH wurde vorgeworfen, in seiner Funktion als Hauptverantwortlicher des Unternehmens „U.-V.“ mit Sitz in Gjakova im Zeitraum 2008-2014 falsche Angaben gemacht zu haben, wonach angeblich alle Antragsteller auf Subventionen die Subventionen erhalten hätten und er anstelle der auf der Liste stehenden Landwirte anderen nicht förderungsberechtigten Personen die Subventionen gewährt habe.
Gegen dieses Urteil haben die Parteien das Recht, innerhalb von fünfzehn (15) Tagen ab dem Tag der Annahme des Urteils in schriftlicher Form Berufung einzulegen.









