US-Botschaft begrüßt Abkommen in Bosnien
Die US-Botschaft in Sarajevo lobte heute die Einigung über die Regierungsbildung in Bosnien und Herzegowina als Schritt, betonte jedoch, dass sie nach Antworten suchen werde, wenn ein Konsens über die Übermittlung des jährlichen Nationalen Programms (ANP) an die NATO bestehe.
Die größten Parteien Bosniens, die Bosniakische Partei der Demokratischen Aktion (SDA), die Partei der Unabhängigen Sozialdemokraten der Republika Srpska und die Kroatische Demokratische Union (HDZ) in Bosnien und Herzegowina, einigten sich am Montag auf die Bildung zentraler Regierungsorgane.
Die Parteiführung bekräftigte den bestehenden Konsens über die Bedeutung der Fortschritte Bosnien und Herzegowinas auf dem Weg zur EU und NATO. Wir begrüßen diesen Schritt und beabsichtigen, mit den politischen Parteien und Mitgliedern des bosnisch-herzegowinischen Präsidiums zusammenzuarbeiten, um zu klären, wie die neuen Behörden diese Vereinbarung interpretieren werden, insbesondere hinsichtlich der Frage, ob ein klarer Konsens über die frühzeitige Vorlage des Nationalen Aktionsplans Bosnien-Herzegowinas bei der NATO besteht, heißt es in der Erklärung.
Die US-Botschaft in Sarajevo bekundet ihr Engagement für Frieden und Sicherheit in Bosnien und Herzegowina sowie für eine erfolgreiche Zukunft seiner Bürger.
„Wir werden den zuständigen Behörden ein starker Partner sein, um an der Verteidigungsreform zu arbeiten, sozioökonomische Reformen voranzutreiben und die Rechtsstaatlichkeit zu stärken“, heißt es abschließend in der Erklärung.

