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Österreich führt als erstes EU-Land eine COVID-19-Impfpflicht ein

Das österreichische Parlament hat am Donnerstag einem Beschluss zugestimmt, der ab Februar eine Corona-Impfpflicht für alle Erwachsenen im Land vorsieht.

Damit ist Österreich das erste EU-Land mit dieser Entscheidung, obwohl in Österreich und ganz Europa weiterhin Zehntausende Bürger gegen derartige Maßnahmen protestieren.

Das Gesetz genoss im Parlament breite Unterstützung; nur rechtsextreme Abgeordnete stimmten dagegen.

Nach einer „Einführungsphase“, die Mitte März endet, drohen Impfverweigerern Geldbußen von bis zu 3 Euro. Die Vorschrift gilt nur für Erwachsene und sieht Ausnahmen für schwangere Frauen und Personen vor, deren gesundheitlicher Zustand sie daran hindert, die Injektion zu erhalten.

„Die Impfung ist für unsere Gesellschaft eine Chance auf nachhaltige und dauerhafte Freiheit, denn das Virus kann uns nicht weiter einschränken.“ sagte Bundeskanzler Karl Nehammer, schreibt DW.

In Österreich, wo rund 9 Millionen Menschen leben, gab es seit Beginn der Pandemie fast 14 COVID-bedingte Todesfälle und 1.5 Millionen Infektionen. Während etwa 70 % der Bevölkerung vollständig geimpft sind.

Österreich ist neben Ecuador, Tadschikistan, Turkmenistan, Indonesien und Mikronesien eines der einzigen Länder weltweit, in denen eine Impfpflicht eingeführt wurde.

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