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17:02 Uhr / Donnerstag, 27. Januar 2022 / LB

Die EU warnt Russland vor harten Sanktionen

Der Präsident des Europäischen Rates, Charles Michel, sagte, die Präsenz Russlands an der Grenze zur Ukraine sei besorgniserregend. Man habe alle diplomatischen Möglichkeiten ausgeschöpft, um einen möglichen militärischen Konflikt zwischen den beiden Ländern zu verhindern, und im Falle eines möglichen militärischen Konflikts würden harte Sanktionen gegen Russland verhängt.

Michel machte diese Bemerkungen nach einem Treffen mit dem österreichischen Ministerpräsidenten Karl Nehammer, bei dem er sagte, dass die Präsenz Russlands an der ukrainischen Grenze besorgniserregend sei.

Er kündigte an, dass diplomatische Gespräche in verschiedenen Formaten begonnen hätten, und wies gleichzeitig darauf hin, dass innerhalb der EU hinsichtlich der betreffenden Spannungen ein einheitliches Vorgehen angestrebt werden müsse, berichtet AATSH.

„Wir alle wollen auf den Fall eines militärischen Angriffs vorbereitet sein. In einer solchen Situation wären wir gezwungen, sehr harte Sanktionen zu verhängen. Wir wollen das nicht, aber wir werden niemals nachgeben, wenn es um den Schutz unserer Stabilität und Sicherheit geht“, erklärte Michel.

Er stellte fest, dass auf diplomatischem Wege ernsthafte Anstrengungen unternommen wurden, um die Spannungen abzubauen und ein Ergebnis zu erzielen. Gleichzeitig betonte er, dass es, wenn die Spannungen nicht auf diplomatischem Wege gelöst werden können, notwendig sei, innerhalb der EU geschlossen und entschlossen vorzugehen und für eine einheitliche Reaktion zu sorgen.

„Eine Bedrohung der Ukraine bereitet Europa noch mehr Sorgen“, betonte Michel und fügte hinzu, dass man solidarisch mit der Souveränität und territorialen Integrität dieses Landes stehe und dass man sich trotz der sehr beunruhigenden Entwicklungen bemühe, auf diplomatischem Wege eine Lösung des Problems zu finden.