Begaj: Albanien wird Kosovo bedingungslos unterstützen
Der albanische Präsident Bajram Begaj übermittelte beim jährlichen Empfang des in Albanien akkreditierten diplomatischen Korps Botschaften zur Förderung der EU-Integration, der Zusammenarbeit in der Region und mit internationalen Partnern und betonte gleichzeitig die Verpflichtung, nationale Ziele durch „klare Strategien, Gerechtigkeit, politischen Dialog und Inklusivität“ zu erreichen.
Begaj bekräftigte seine Haltung der bedingungslosen Unterstützung des Kosovo.
Präsident Begaj appellierte an die Vertiefung der regionalen Zusammenarbeit durch die Gewährleistung des Schutzes der europäischen Zugehörigkeit und der Förderung des euro-atlantischen Kurses Albaniens und des albanischen Faktors.
„Die Stärkung der Euro-Atlantischen Allianz sollte eine Priorität sein. Eine starke und geeinte NATO wird zur Bewältigung aller Herausforderungen beitragen“, sagte Präsident Begaj und bezog sich dabei auf globale Herausforderungen. Gleichzeitig wies er darauf hin, dass Albanien eine aktive und stabile Rolle in internationalen Organisationen gespielt habe, die von Vertrauen und Engagement für gemeinsame demokratische Werte geleitet werde .
Laut Begaj hat Albanien seine Rolle als verlässlicher internationaler Partner und proaktiver Partner auf regionaler Ebene weiter gefestigt und den Vereinigten Staaten von Amerika, der Europäischen Union und der NATO höchste Unterstützung entgegengebracht.
„Die Aufnahme von Verhandlungen ist nicht nur ein Beleg für die Wertschätzung der von Albanien durchgeführten Reformen, sondern auch ein Indikator unserer Entschlossenheit und unseres Engagements, diesen Transformationsprozess hin zu unserer Zugehörigkeit zu Europa voranzutreiben. Unser Weg zu einem vereinten Europa ist nicht nur ein politisches Ziel, sondern untrennbar mit Werten verbunden, die uns am Herzen liegen, wie Demokratie, Menschenrechte und sozialer Zusammenhalt“, sagte der albanische Präsident.
Das albanische Staatsoberhaupt bekräftigte seine Entschlossenheit, tiefgreifende Reformen durchzuführen, die für die Zukunft des Landes und seine Mitgliedschaft in der Europäischen Union weiterhin oberste Priorität hätten. Er betrachtete die EU als ein wichtiges Projekt für Frieden, Wohlstand und Entwicklung.
„Die Albaner sind davon überzeugt, dass Demokratie, Integration und Rechtsstaatlichkeit keine Selbstverständlichkeit sind, sondern notwendige Prozesse, die Beteiligung, Zusammenarbeit und klare Strategien für greifbare Ergebnisse erfordern“, betonte Bajram Begaj. /Inedeksonline/

