Was passiert mit Kryptowährungen?
Bitcoin hat seit seinem Höchststand im November fast die Hälfte seines Wertes verloren. Die Preise für Kryptowährungen fallen weiter, da die großen Volkswirtschaften versuchen, ihre wachsende Popularität einzudämmen.
Diese Situation betrifft nicht nur Bitcoin, da Kryptowährungen im Allgemeinen einen düsteren Jahresstart hatten. Bitcoin fiel vor zwei Tagen um mehr als 8 %. Die wertvollste Kryptowährung der Welt hat seit Jahresbeginn mehr als 20 % verloren. Im November lag der Kurs bei einem Rekordhoch von 68,990 US-Dollar.

Ethereum, die zweitwertvollste Kryptowährung der Welt, fiel vor zwei Tagen um mehr als 12 Prozent und notierte bei rund 2,400 Dollar. Das entspricht einem Rückgang von fast 30 Prozent seit Jahresbeginn.

Seit die US-Notenbank signalisiert hat, dass sie ihre Konjunkturimpulse möglicherweise lockern wird, sind die Anleger hinsichtlich digitaler Währungen besorgt.
Am Donnerstag berichtete Reuters, dass die russische Zentralbank vorgeschlagen habe, deren Nutzung sowie das sogenannte „Mining“ zu verbieten. Russland ist einer der weltweit größten Kryptowährungsmärkte, doch die Bank warnte, die digitalen Währungen könnten eine Bedrohung für die Finanzstabilität des Landes darstellen.
Der russische Vorschlag kommt nur wenige Monate, nachdem China begonnen hat, gegen Kryptowährungen vorzugehen und sowohl den Handel als auch das Mining zu verbieten.
Im November teilte Indien mit, dass es die Einführung eines Gesetzes zur Regulierung digitaler Währungen vorbereite, allerdings ist über den Vorschlag noch nicht viel bekannt.
Allerdings sind nicht alle pessimistisch. Goldman Sachs – ein weltweit führendes Unternehmen für Investmentbanking, Wertpapiere und Vermögensverwaltung – sagte, der Bitcoin-Preis könnte innerhalb der nächsten fünf Jahre über 100,000 US-Dollar erreichen.

