Kosovo-Serbien-Dialog, EU: Sorensen tritt sein Amt am 1. Februar mit einer anfänglichen Amtszeit von 13 Monaten an
Die Europäische Union hat heute den dänischen Diplomaten Peter Sørensen zum EU-Sonderbeauftragten für den Dialog zwischen dem Kosovo und Serbien ernannt.
Die EU gab bekannt, dass „die Aufgaben des neuen EU-Sonderbeauftragten darin bestehen werden, den Dialog zu erleichtern, der zu einer umfassenden Normalisierung der Beziehungen zwischen Serbien und dem Kosovo* und insbesondere zur Umsetzung des im Februar und März 2023 angenommenen Abkommens über den Fahrplan zur Normalisierung und seines Umsetzungsanhangs beitragen wird.“
Sørensen wird sein Amt am 1. Februar 2025 antreten, die Amtszeit beträgt zunächst 13 Monate, wie aus Brüssel bekannt gegeben wurde.
Herr Sørensen ist ein dänischer Diplomat mit umfassender Erfahrung, unter anderem in der Region des Westbalkans. Von 2011 bis 2014 war er Sondergesandter und Leiter der EU-Delegation in Bosnien und Herzegowina und hatte außerdem Positionen als Botschafter und Leiter der EU-Delegation in Skopje sowie als Delegationsleiter in Genf inne. In letzterer Position vertrat Herr Sørensen die EU bei den Vereinten Nationen in Genf, unter anderem als Vertreter der Union im UN-Menschenrechtsrat“, heißt es in der EU-Erklärung.
EU-Sonderbeauftragte „fördern die Politik und Interessen der EU in bestimmten Regionen und Ländern sowie in Fragen, die für die EU von besonderem Interesse oder Belang sind“, betont der europäische Block.
„Sie spielen eine aktive Rolle bei den Bemühungen, Reformen, Stabilität und Rechtsstaatlichkeit zu festigen. Die ersten EU-Sonderbeauftragten wurden 1996 ernannt. Derzeit unterstützen elf Gesandte die Arbeit der Hohen Vertreterin der Union für Außen- und Sicherheitspolitik, Kaja Kallas“, heißt es in der Ankündigung.
Belgrad-Pristina-Dialog: @EUCouncil ernennt Peter Sørensen zum EU-Sondergesandten @EUSR_Dialogue, Ersetzen @MiroslavLajcak ab 1. Februar für zunächst 13 Monate, um eine umfassende Normalisierung der Beziehungen zwischen Serbien und dem Kosovo zu erreichen(*)
- EU Council Press (@EUCouncilPress) 27. Januar 2025
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