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07:45 / Freitag, 09. August 2019 / indeksADMonline

UN-Experten: Pflanzliche Ernährung rettet den Planeten

Die Umstellung auf eine pflanzliche Ernährung könnte helfen, den Klimawandel zu bekämpfen. Experten der Vereinten Nationen haben ihren Bericht über Landnutzung und Klimawandel veröffentlicht und sagen, dass der hohe Konsum von Fleisch und Milchprodukten im Westen die globale Erwärmung anheizt.

Wissenschaftler und Politiker drängen die Menschen jedoch nicht dazu, Veganer oder Vegetarier zu werden. Sie sagten, man könne mehr Menschen ernähren und dabei weniger Land verbrauchen, wenn jeder auf Fleisch verzichten würde.

In dem Dokument, das von 107 Wissenschaftlern im Auftrag des Zwischenstaatlichen Ausschusses für Klimaänderungen der Vereinten Nationen erstellt wurde, heißt es, dass das Land bei einer effizienteren Nutzung mehr Kohlenstoff speichern kann, als von Menschen ausgestoßen wird.

Der Bericht weist auf die Notwendigkeit von Maßnahmen hin, um die Bodenerosion und Wüstenbildung zu stoppen, die ebenfalls zum Klimawandel beitragen.
Der Klimawandel stelle eine Bedrohung für die Ernährungssicherheit dar, heißt es in dem Bericht.

Steigende Temperaturen, mehr Niederschlag und extremere Wetterereignisse werden Folgen für Nutzpflanzen und Viehbestände haben. Land wird als Teil des Klimasystems oft übersehen.

Doch nach den Ozeanen ist der Boden die zweitgrößte Kohlenstoffsenke. Pflanzen absorbieren Kohlendioxid aus der Atmosphäre und binden es im Boden. Doch Abholzung und landwirtschaftliche Praktiken können diese Fähigkeit beeinträchtigen.